Deutsche Agrarexporte trotzen der Krise
Das gesamte letzte Quartal schloss mit einem Zuwachs von 7,6 % besser ab als das Vorjahr. Staatssekretär Müller sieht darin ein gutes Zeichen, dass sich die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft in den letzten Jahren auch im internationalen Geschäft hervorragend aufgestellt hat.
Nach Müllers Angaben stiegen die deutschen Agrarexporte 2008 um 14,4 % auf 49,6 Mrd. Euro. Wichtigster Handelspartner sind die EU-Staaten, die einen Anteil von 80 % an den Exporten haben. Aber auch die Ausfuhren in Drittländer würden zunehmend bedeutender und legten um über 20 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Mit 1,1 Mrd. Euro seien die Agrarexporte in die USA leicht rückläufig, hingegen stiegen die Ausfuhren nach Russland deutlich um über 25 % an auf einen Gesamtwert von 1,65 Mrd. Euro. Rekordzuwächse zeigten sich mit einer Steigerung von über 24 % bei Fleisch- und Fleischerzeugnissen. Auch deutsche Milch- und Milcherzeugnisse konnten mit einem Plus von 2,5 % leicht zulegen. Beide Produktgruppen seien mit 7,2 Mrd. Euro die wichtigsten Güter des deutschen Agrarexportes.