Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2009 Vorgezogener Direktausgleich kommt

Vorgezogener Direktausgleich kommt

Berlin, 8.06.2009. Der Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) nach einem Vorziehen des EU-Direktausgleichs wollen Bund und Länder entgegenkommen. Nach Abstimmung zwischen Bund und Ländern sowie der Bankenwirtschaft ist ein Verfahren vorgezeichnet, das es erlaubt, zinsfreie Liquiditätshilfe-Kredite schon ab 1. Juli 2009 in Höhe von 70 % des Direktausgleichs zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich soll es nach Information des Bauernverbandes ein umfassenderes zinsgünstiges 4-jähriges Liquiditätshilfedarlehen geben. Für beide Maßnahmen stelle der Bund insgesamt 25 Mio. Euro an Zinsverbilligungsmitteln zur Verfügung. Mit diesem Volumen könnten 1 bis 1,5 Mrd. Euro zusätzliche Liquidität in den Betrieben geschaffen werden. Die Länder können die Liquiditätshilfe des Bundes ergänzen. Nach den Vorgaben aus Brüssel müssten der vorgezogene Direktausgleich und die 4-jährige Liquiditätsunterstützung als Kredite und damit nach dem deutschen Kreditwesengesetz abgewickelt werden. Der DBV sieht nun die Landesregierungen in der Pflicht, vor allem bei den kleineren Beträgen unbürokratisch vorzugehen. Durch die Einbindung der Hausbanken sei im Regelfall gewährleistet, dass Bonität und Tilgung „stimmen“, so der Verband.

 

Landwirte fordern Unterstützung in der Krise

Berlin, 07.05.2009. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat jetzt auch die Landwirtschaft hart getroffen. Alle Landwirte, ganz gleich ob Milcherzeuger, Ackerbauern, Schweine- oder Geflügelhalter, drohen in tief rote Zahlen und in eine existenzielle Krise abzustürzen.
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