DRV erhöht seine Ernteschätzung 2009
Allerdings werden die Ernteergebnisse wieder sehr unterschiedlich ausfallen, so der DRV. In einigen Regionen wachse alles andere als eine Spitzenernte heran. Insbesondere die Trockenheit im März und April führe vor allem auf den leichten Böden in den nord- und ostdeutschen Bundesländern zu Ertragsdepressionen. Deutlich besser seien die Ertragsaussichten auf den besseren Standorten sowie in den südlichen und westlichen Regionen. Die Witterung während der anstehenden Ernteperiode werde nun wesentlich über die Getreidequalitäten und damit auch über die Vermarktungsmöglichkeiten entscheiden. Bei Winterraps dürften die Folgeschäden der Trockenperiode im April deutlicher ausfallen, hier prognostiziert der DRV Ertragseinbußen bis zu 10 % in den nordöstlichen Bundesländern, während in den südwestlichen Regionen die Erträge nur leicht unter dem Vorjahresniveau erwartet werden. Der bundesweite Durchschnittsertrag wird vom DRV auf 35,8 dt/ha taxiert, dies wären knapp 2,0 dt/ha oder 5,1 % weniger als 2008. Da die Rapsfläche insgesamt um 6,6 Prozent oder knapp 90.000 ha auf 1,45 Mio. ha ausgedehnt wurde, erwartet der DRV eine Rapsernte von 5,2 Mio. t, mit der das Vorjahresergebnis von 5,13 Mio. t um 1,2 % übertroffen würde.