Raiffeisenverband erhöht Ernteschätzung 2009
Noch Ende Juni war das Ernteergebnis um 3 Mio. t niedriger eingeschätzt worden. Nach DRV-Information haben die anhaltend gemäßigten Witterungsbedingungen der letzten Wochen einen fast optimalen Abreifeprozess ermöglicht. Zugleich profitierten die Wärme und Feuchtigkeit liebenden Maispflanzen von den besonders günstigen Wuchsbedingungen im Juni und Juli. Die Erntequalität sei regional sehr unterschiedlich, bei Gerste im Durchschnitt aber besser als im Vorjahr. Stabiles Erntewetter sei zur Sicherung der Weizenqualitäten entscheidend. Hohe Proteinwerte dürften das zur Marktentlastung notwendige Exportgeschäft deutlich begünstigen.
Auch die Rapserträge und –qualitäten haben den DRV positiv überrascht. Er schätzt den bundesweiten Durchschnittsertrag aktuell auf 4,15 t je ha. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um 10 % bzw. knapp 400 kg/ha. Da die Rapsfläche zudem um 90.000 ha bzw. 6,6 % auf 1,45 Mio. ha ausgedehnt wurde, erwartet der DRV unter dem Vorbehalt stabiler Erntebedingungen eine Rapsernte von 6,0 Mio. t, die das Vorjahresergebnis von 5,1 Mio. t deutlich um 17 % übertreffen.