Deutsche Rapsernte auf Rekordniveau
Profitiert habe der Raps von den günstigen Witterungsbedingungen. Für die Infektion durch die im Anbau gefürchtete Pilzerkrankung Phoma waren die Temperaturen in der langen und kühlen Winterzeit zu niedrig. Gleichzeitig waren die Pflanzen in den meisten Gebieten durch eine Schneedecke geschützt. Und die Niederschläge, die der Raps ab der Blüte im Frühjahr zum Wachstum benötige, fielen ausgiebig.
Auch der Ölgehalt liege mit durchschnittlich 42,9 % über dem Vorjahr und verzeichne in Regionen mit langer Sonnenscheindauer sogar Spitzenwerte bis 50 %. Getrübt werde die Stimmung der Rapserzeuger derzeit lediglich durch relativ niedrige Preise. Für UFOP sendet der Markt bereits Impulse, dass die Preise nachfragebedingt weiter steigen werden. Verantwortlich dafür seien globale Einflüsse wie etwa die knappe Versorgungslage im Soja-Sektor und die steigende Nachfrage nach Rapsöl aufgrund der zunehmenden Beimischung von Biodiesel zum konventionellen Diesel in vielen EU Ländern.