Milchquotenbörse mit gestiegenen Handelsmengen
Trotz der leichten Preissteigerung sei es der zweitniedrigste Preis seit Einführung der Milchbörse im Jahr 2000. Für den Übertragungsbereich West wurde ein Handelspreis von 20 Cent/kg ermittelt. Im Vergleich zum Julitermin ist er um 5 Cent gestiegen. Der Handelspreis für den Übertragungsbereich Ost lag bei 11 Cent/kg und damit um 3 Cent über dem letzten Handelstermin.
Die Gesamtnachfrage nach Milchquoten war mit 426.983.791 kg die vierthöchste seit Börseneinführung. Ebenso lag sie deutlich höher als das Gesamtangebot von 263.367.439 kg. Lediglich in den Ländern Brandenburg und Sachen-Anhalt konnte ein leichter Angebotsüberhang festgestellt werden. Die Auswertung der Milchquotenzugänge und -abgänge der einzelnen Übertragungsstellen des Übertragungsbereiches West zeige eine deutliche Quotenwanderung in Richtung Nordrhein-Westfalen (ca. 13,7 Mio. kg) und Niedersachsen (ca. 4,4 Mio. kg). Im Übertragungsbereich Ost konnte Mecklenburg-Vorpommern ca. 17,1 Mio. kg hinzugewinnen.