Tierbestände in Deutschland rückläufig
Der Mastschweinebestand in Deutschland ging um 2,4 % auf rund 11,2 Mio. Tiere zurück. Auch die Zahl der Zuchtsauen hat sich deutlich um rund 91.000 auf 2,2 Mio. Tiere reduziert (– 3,9 %). Dagegen ist die Zahl der Ferkel und Jungsauen gegenüber dem Frühjahr mit rund 13,1 Mio. Tieren nahezu konstant geblieben. Der langjährige Trend zu immer weniger, jedoch größeren Betrieben setze sich fort: Zum Stichtag gab es in Deutschland noch rund 62.000 Betriebe mit Schweinehaltung, das sind rund 7,4 % weniger als im Mai 2009 und weniger als die Hälfte im Vergleich zum Mai 1999 (141.00 Betriebe).
Da vor allem kleinere Betriebe die Schweinehaltung aufgegeben hätten, stieg der durchschnittliche Schweinebestand je Betrieb im November auf 427 Tiere. Der Rinderbestand ist gegenüber dem Frühjahr nur um 0,4 % auf 12,9 Mio. Tiere gesunken, der Milchkuhbestand dabei um 0,9 % auf rund 4,2 Mio. Tiere zurückgegangen. Rückgänge um 3 % und mehr sind in den ostdeutschen Ländern Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen. Seit Mai 2009 haben 1.655 Betriebe die Haltung von Milchkühen eingestellt.