Sehr energiereiche Maissilage in 2009
Aufgrund günstiger Wachstumsbedingungen bildete der Mais in vielen Regionen sehr viel Masse, wurde aber teilweise mit höheren Trockenmassegehalten auch erst zu spät geerntet, so das DMK weiter. In der Silage könne das zu Verdichtungsproblemen und zu Qualitätsverlusten durch Nacherwärmungen führen. Die betroffenen Landwirte sollten diese Silagen im Hinblick auf die Futterhygiene besonders beobachten.
Zukünftig empfehle es sich, die Schnitthöhe anzupassen und den Erntetermin genauer zu bestimmen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise liege der Trockenmassegehalt (TM) - eines der wichtigsten Qualitätskriterien - bei den Proben im Mittel bei 36 %. Über die Hälfte aller Proben wiesen TM-Gehalte von über 35 % auf und überschritten damit den Zielbereich von 28 bis 35 %. Nach den Untersuchungen der LUFA Nord-West schwankten die Werte bei einem Durchschnitt von 35,5 % zwischen 18,6 und 55,8 %. In Sachsen lagen die Werte im Durchschnitt bei 33 %, in Rheinland-Pfalz bei 34,9 %, in Hessen bei 35 %, in Bayern bei 35,7 %. Der Stärkegehalt erreichte mit 29,3 % nicht ganz den geforderten Zielwert von mehr als 30 %. Der Wert schwanke von unter 4 % bis 43,5 %. In Bayern lag der Mittelwert knapp über 30 %. In Hessen wurden 32,6 %, in Sachsen und Nordrhein-Westfalen 33 % sowie in Rheinland-Pfalz 33,7 % gemessen, das DMK.