Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2010 Stimmung in der Landwirtschaft verhalten positiv

Stimmung in der Landwirtschaft verhalten positiv

Berlin, 22.04.2010. Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich in diesem Frühjahr weiter leicht aufgehellt. Das berichtet der Deutsche Bauernverband (DBV) mit Blick auf das aktuelle Konjunkturbarometer Agrar. Die Stimmungskurve, die die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in Form eines Index zusammenfasst, tendiert weiter leicht nach oben.


Ursachen seien vor allem die stabile Situation auf dem Schlachtviehmarkt, aber auch der etwas bessere Milchmarkt. Getreide und Ölsaaten werden dagegen ähnlich negativ wie zur Jahreswende beurteilt.

Das Stimmungsbild über die aktuelle wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft habe sich nach den aktuellen Ergebnissen in allen Betriebsformen weiter verbessert, so der Bauernverband. Absolut gesehen falle die wirtschaftliche Zufriedenheit sowohl gegenüber der Dezembererhebung als auch gegenüber der Erhebung vor einem Jahr besser aus. Die Hoffnung auf eine Wende zum Besseren in der Zukunft sei zwar in allen Betriebsformen relativ groß, sie habe jedoch gegenüber der vorangegangenen Erhebung von Dezember/Januar etwas nachgelassen, besonders bei den Milchviehbetrieben. Die Investitionsbereitschaft der Betriebe habe spürbar zugenommen. Gut 44 % der Betriebe wollen in den nächsten sechs Monaten investieren. Das sind 8 % mehr als vor einem Jahr. Kräftig zugenommen habe die Investitionsbereitschaft bei Erneuerbaren Energien, besonders bei Photovoltaik und Biogas. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wollten die Landwirte aber auch wieder etwas mehr in die landwirtschaftlichen Kernbereiche wie Maschinen und Gebäude investieren.

 

Genossenschaften für 2010 verhalten optimistisch

Berlin, 29.12.2009. Die rund 2.900 genossenschaftlichen Unternehmen waren 2009 – wie alle Marktbeteiligten der Agrar- und Ernährungswirtschaft – mit äußerst wechselhaften Märkten und den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise konfrontiert. Deutlich wurde die zunehmende Abhängigkeit der nationalen Agrarmärkte von weltweiten Einflussfaktoren. Das vergangene Jahr war zum Teil von drastisch sinkenden Rohstoffpreisen, einer schwachen Binnenkonjunktur und geringen Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft, aber auch der Verbraucher gekennzeichnet. „Nach dem Rekordjahr 2008 mit zweistelligen Zuwachsraten melden die genossenschaftlichen Unternehmen im ablaufenden Jahr in fast allen Sparten deutliche Umsatzrückgänge“, erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).
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