Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2010 Mehr Verkehrssicherheit für Landwirtschaft

Mehr Verkehrssicherheit für Landwirtschaft

Kassel, 03.06.2010. Etwa 20 Prozent aller Unfälle, die den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften gemeldet werden, ereignen sich auf Verkehrs- und Transportwegen. „Deshalb werden die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften alles daransetzen, gefährliche Situationen beim Transport in der Landwirtschaft nicht nur den Versicherten, sondern allen Verkehrsteilnehmern deutlich zu machen“, dies betont Hans-Jürgen Kleimann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbandes.


Rübendrillmaschine auf der Straße
Rübendrillmaschine auf der Straße

Mit der Kampagne der landwirtschaftlichen Sozialversicherung „Risiko raus“ wolle man dafür sorgen, dass Fahren und Transportieren für die Landwirtschaft, aber auch für die Lohnunternehmer und den gewerblichen Transportbereich sicherer wird. Es gelte, so Kleimann, mehr Verständnis auch bei den übrigen Verkehrsteilnehmern zu wecken, um auf die großen und unübersichtlichen Agrarmaschinen stärker Rücksicht zu nehmen. Mit der bundesweiten Kampagne werde jeweils unter Hinweis auf regionale Schwerpunkte in den kommenden Monaten in vielen Veranstaltungen für mehr Sicherheit beim Fahren und Transportieren geworben.

 

Beschränkungen beim Agrardiesel dauerhaft aufheben

Berlin, 03.05.2010. Die Agrarministerkonferenz hat die Bundesregierung aufgefordert, bei der Besteuerung von Agrardiesel den derzeit nur ausgesetzten Selbstbehalt von 350 Euro und die Obergrenze von 10.000 Litern ersatzlos zu streichen, bis eine europaweite Harmonisierung der Agrardieselbesteuerung erreicht ist.

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