Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2010 Durchschnittliche Rübenernte in Niedersachsen

Durchschnittliche Rübenernte in Niedersachsen

Hannover, 02.12.2010. Eine nicht ganz einfache Ernte ist für die Zuckerrüben anbauenden Landwirte zu Ende gegangen. Darauf weist das Niedersächsische Landvolk hin. Die Rübenroder hätten ihre Arbeit abgeschlossen, allerdings müssten noch einige Rüben zu den Fabriken transportiert werden. Gegen Ende der Erntezeit hätten die Hackfrüchte sowohl in Ertrag und Zuckergehalt deutlich zugelegt. In der Gesamtbilanz bezeichnet der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) deshalb die abgeschlossene Ernte als „durchschnittlich“.


Ernte der Zuckerrüben
Ernte der Zuckerrüben

Mit einem Rübenertrag von rund 60 t/ha werde das Vorjahresergebnis mit 66,3 t/ha um rund zehn Prozent unterschritten, so die Anbauer. Die Zuckergehalte blieben mit rund 17 Prozent um etwa ein Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Zuckerertrag falle mit geschätzten 10,2 t/ha um knapp zwei Tonnen geringer aus als im Vorjahr, ein durchschnittliches Ergebnis. Zusätzlich hätten die zumeist schwierigen Witterungsbedingungen mit zahlreichen Niederschlägen die Erntearbeiten immer wieder erschwert, was zu höheren Schmutzgehalten geführt habe. Die Zuckerfabriken werden die noch ausstehenden Rüben bis Anfang Januar verarbeiten, so das Landvolk. Die Rübenanbaufläche wurde im Einzugsbereich des DNZ in den vergangenen 20 Jahren von gut 250.000 ha auf 147.000 ha um mehr als 100.000 ha zurückgenommen. Ursache dafür seien politische Einschnitte an der Zuckermarktordnung. Seit drei Jahren wird aus der Hackfrucht nicht nur Zucker für die menschliche Ernährung oder der Grundstoff für Industrieprodukte hergestellt, sondern auch Ethanol als Biotreibstoff.

 

Weniger Rübenanbaufläche in Deutschland

Bonn, 20.09.2010. Die Zuckererzeugung aus Rüben wird 2010/11 in der Bundesrepublik Deutschland nach einer Schätzung der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ) rund 3,66 Mio. t betragen.

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