Dioxin in Futtermitteln entdeckt
Recklinghausen, 23.12.2010. Mit Dioxin belastetes Futtermittel wurde von einem niedersächsischen Futtermittelhersteller an zwei Betriebe in Nordrhein-Westfalen ausgeliefert. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Analyseergebnisse aus Vorsorgegründen veranlasst, dass vorläufig keine Eier von den betroffenen Betrieben in den Verkehr gebracht werden. Es handele sich um Eier produzierende Betriebe im Kreis Steinfurt und Soest.
Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob bei Eiern Belastungen mit Dioxin vorliegen. „Diese Maßnahme dient dem vorsorgenden Verbraucherschutz“ sagte der Präsident des LANUV, Heinrich Bottermann. Bevor die Produkte in Verkehr gebracht werden können, seien erst die Untersuchungsergebnisse abzuwarten. Bei Eigenkontrollen des Futtermittelherstellers waren Werte von 1,56 ng/kg im Futtermittel festgestellt worden. Der Grenzwert für Futtermittel liege bei 0,75 ng/kg. Die Auslieferung sei im November erfolgt. Die Ursache der Futtermittelbelastungen sei noch unklar.