Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Dioxin in Futtermitteln entdeckt

Dioxin in Futtermitteln entdeckt

Recklinghausen, 23.12.2010. Mit Dioxin belastetes Futtermittel wurde von einem niedersächsischen Futtermittelhersteller an zwei Betriebe in Nordrhein-Westfalen ausgeliefert. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Analyseergebnisse aus Vorsorgegründen veranlasst, dass vorläufig keine Eier von den betroffenen Betrieben in den Verkehr gebracht werden. Es handele sich um Eier produzierende Betriebe im Kreis Steinfurt und Soest.


Henne
Henne

Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob bei Eiern Belastungen mit Dioxin vorliegen. „Diese Maßnahme dient dem vorsorgenden Verbraucherschutz“ sagte der Präsident des LANUV, Heinrich Bottermann. Bevor die Produkte in Verkehr gebracht werden können, seien erst die Untersuchungsergebnisse abzuwarten. Bei Eigenkontrollen des Futtermittelherstellers waren Werte von 1,56 ng/kg im Futtermittel festgestellt worden. Der Grenzwert für Futtermittel liege bei 0,75 ng/kg. Die Auslieferung sei im November erfolgt. Die Ursache der Futtermittelbelastungen sei noch unklar.

 

Rückstände von Tierarzneimitteln unbedenklich

Berlin/Hannover, 17.11.2010. Sogar wenn ein Mensch jeden Tag fünf ganze Schweine verzehren könnte, wäre die potentielle Gesamtmenge an aufgenommenen Arzneimittelrückständen immer noch deutlich unter einem gesundheitlich bedenklichen Wert. Darauf weist die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in der gemeinsam mit dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) erstellten Publikation „Tierarzneimittel und Lebensmittelsicherheit“ hin.

mehr