Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Niedersachsen ist Agrarland Nummer Eins

Niedersachsen ist Agrarland Nummer Eins

Oldenburg, 30.03.2010. Niedersachsen baut seinen Spitzenplatz in der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland weiter aus. Das berichtet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen unter Hinweis auf die aktuelle regionale Landwirtschaftliche Gesamtrechnung. Danach lag der niedersächsische Anteil 2009 bei 21,8 Prozent des gesamtdeutschen Wertes und damit um 4,2 Prozent höher als der Anteil der Landwirtschaft Bayerns. Diese Spitzenstellung resultiere in erster Linie aus den Verkaufserlösen der Tierhaltung, die inzwischen ein Viertel aller Verkaufserlöse der deutschlandweiten tierischen Erzeugung ausmache.


Erlös für Schweine hat um 27 Prozent zugelegt
Erlös für Schweine hat um 27 Prozent zugelegt

Die niedersächsische Landwirtschaft befinde sich seit zehn Jahren auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs, so die Kammer weiter. Lediglich im Jahr 2009 sei es aufgrund des Einbruchs landwirtschaftlicher Erzeugerpreise zu Erlöseinbußen von 0,9 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr gekommen. Diese fielen jedoch gegenüber den bundesweiten Einbußen an Verkaufserlösen von 5,3 Mrd. Euro vergleichsweise gering aus. Die Veredlung sei mit Abstand der stärkste Wachstumsmotor. Seit 2003 habe sich der Verkaufserlös für Geflügel von 0,5 auf über 0,9 Mrd. Euro fast verdoppelt. Der Erlös für Schweine habe in dieser Zeit trotz Preismisere mit aktuell etwa 1,9 Mrd. Euro um 27 Prozent zugelegt. Allein die Leistungskraft der Weser-Ems-Region als die herausragende Veredlungsregion Deutschlands trage über die Hälfte zu den Verkaufserlösen Niedersachsens bei, so die Kammer.

 

Deutsche Agrarexporte deutlich angestiegen

Berlin, 02.03.2011. Die deutsche Agrarwirtschaft konnte 2010 ein Rekordwachstum von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das Exportergebnis erreichte 51,8 Mrd. Euro. Das berichtet das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) und rechnet einschließlich der zu erwartenden Nachmeldungen und Zuschätzungen mit insgesamt 54 Mrd. Euro. Damit würden nicht nur die Verluste aus dem Jahr 2009 ausgeglichen, auch der bisherige Höchstwert des Jahres 2008 wurde noch übertroffen.

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