Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Frühjahrsgeschäft mit Dünger ist gelaufen

Frühjahrsgeschäft mit Dünger ist gelaufen

19.04.2011. Das Frühjahrsgeschäft mit Düngemitteln ist nach Mitteilung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) größtenteils abgeschlossen. Die Nachfrage habe deutlich nachgelassen, da die Landwirte mit Düngern aller Sorten vorerst eingedeckt seien. Bei Stickstoff lagere für die zweite Gabe genug Ware auf den Höfen und auch bei Phosphor bestehe nur noch wenig Nachholbedarf. Nur Kali werde teilweise noch benötigt. Hier sei das Angebot allerdings weiter knapp, so die AMI.


Nachfrage nach Dünger hat deutlich nachgelassen
Nachfrage nach Dünger hat deutlich nachgelassen

Der Markt bewege sich nun in die entscheidende Preisfindungsphase für die neue Saison.

Bei Harnstoff, Leitprodukt für alle Stickstoffdünger, sei bis zum Sommer ein leichter Preisrückgang möglich. Die AMI unterstreicht, dass die weitere Entwicklung bei den Düngemitteln stark von der Getreideernte beeinflusst werde. Hinzu komme das Niveau der Energiepreise. Der starke Eurokurs könnte das Zünglein an der Waage werden. Bei Kali werde aktuell mit einem anhaltend festen Preisniveau gerechnet. Bei Phosphat warte der Markt auf neue Impulse, tendiere insgesamt aber stabil, so die Marktexperten.

 

Absatz von Mineraldünger insgesamt stark gesunken

Wiesbaden, 21.10.2010. Im Wirtschaftsjahr 2008/2009 wurden in Deutschland 1,55 Mio. t Stickstoffdünger, 0,17 Milo. t Phosphatdünger, 0,18 Mio. t Kalidünger und 2,38 Mio. t Kalkdünger an landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher abgesetzt. Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2007/2008 nahm der Absatz damit bei Stickstoffdüngern um 14,2 %, bei Phosphatdüngern um 44,9 % und bei den Kalidüngern um 65,0 % ab. Seit 1949/1950 wurde in keinem Wirtschaftsjahr weniger Phosphat- und Kalidünger abgesetzt. Demgegenüber sein der Absatz von Kalkdünger im Wirtschaftsjahr 2008/2009 gegenüber 2007/2008 um 8,1 % gestiegen.

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