Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Deutsche Schweinfleischausfuhren legen zu

Deutsche Schweinfleischausfuhren legen zu

Bonn, 02.05.2011. Die deutsche Ausfuhr von Schweinefleisch und daraus hergestellten Erzeugnissen gewinnt wieder an Fahrt. Das berichtet die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). Nach dem schwachen Ausfuhrergebnis vom Januar 2011 (- 8,4 Prozent zum Vorjahresmonat) haben demnach die Exporte im Februar um 5,8 Prozent gegenüber Februar 2010 zugelegt. Sowohl in die Europäische Union (+ 3,9 Prozent) wie auch in Drittländer (+ 11.6 Prozent) habe mehr Schweinefleisch verkauft werden können.


Ausfuhr von Schweinefleisch gewinnt wieder an Fahrt
Ausfuhr von Schweinefleisch gewinnt wieder an Fahrt

Vor allem die Märkte in Asien hätten sich kaufwillig gezeigt. Neben China und Hongkong florierte das Geschäft auch im Handel mit Südkorea, während die Exporte in die Philippinen drastisch eingebrochen seien. Der Export nach Japan spiele für deutsche Exporteure praktisch keine Rolle, erklärte AMI weiter. Der wichtigste Drittlandskunde Russland habe in den ersten beiden Monaten dieses Jahres 10 % mehr Ware als im Vorjahreszeitraum geordert. Die Gesamtausfuhr in über 80 Staaten sei im Zeitraum Januar bis Februar noch knapp unter dem Vorjahresniveau geblieben, da der Dioxinskandal im Januar das Ergebnis belastet habe. In den kommenden Monaten soll nach AMI-Einschätzung die Ausfuhr deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.

 

Deutsche Agrarexporte deutlich angestiegen

Berlin, 02.03.2011. Die deutsche Agrarwirtschaft konnte 2010 ein Rekordwachstum von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das Exportergebnis erreichte 51,8 Mrd. Euro. Das berichtet das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) und rechnet einschließlich der zu erwartenden Nachmeldungen und Zuschätzungen mit insgesamt 54 Mrd. Euro. Damit würden nicht nur die Verluste aus dem Jahr 2009 ausgeglichen, auch der bisherige Höchstwert des Jahres 2008 wurde noch übertroffen.

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