Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Preisanstieg bei Lebensmitteln bleibt relativ niedrig

Preisanstieg bei Lebensmitteln bleibt relativ niedrig

Berlin, 27.12.2011. Trotz der weltweit knappen Versorgung mit Nahrungsmitteln bleibt der Preisanstieg für Nahrungsmittel in Deutschland relativ bescheiden. Darauf weist der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer Analyse im jährlich erscheinenden DBV-Situationsbericht hin. Die Teuerungsrate für Nahrungsmittel liege im abgelaufenen Jahr 2011 bei voraussichtlich 2,8 Prozent, die allgemeine Inflationsrate bei 2,3 Prozent, heißt es beim DBV unter Hinweis auf die aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes. 


www.bauernverband.de
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Über viele Jahre hätten die Lebensmittelpreise die Teuerungsraten abgemildert, erklärte der Bauernverband weiter. Nach dem Hoch der Nahrungsmittelpreise Ende 2007 und in 2008 seien die Preise für Nahrungsmittel in 2009 wieder deutlich rückläufig gewesen. Der deutsche Gesamtmarkt für Lebensmittel einschließlich nichtalkoholische Getränke und Außer-Haus-Verpflegung wird auf ein jährliches Umsatzvolumen von etwa 220 Mrd. Euro geschätzt. Der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel an den gesamten Konsumausgaben nehme seit Jahren ab, so der DBV. In Deutschland geben die Verbraucher heute nur noch 11 Prozent ihrer Konsumausgaben für Nahrungsmittel einschließlich alkoholfreier Getränke aus. 

 

Nur jeder zehnte Euro für Lebensmittel

Bonn, 03.11.2011. Die deutschen Verbraucher leben weitaus günstiger als die Menschen in vielen anderen EU-Staaten. Noch nicht einmal jeden zehnten Euro wenden die Deutschen für Nahrungsmittel auf, zitiert der Rheinische Landwirtschafs-Verband (RLV) Berechnungen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat). Danach gaben die Bundesbürger 2009 genau 9,8 Prozent aller Ausgaben für Nahrungsmittel aus.

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