Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Ministerin Aigner wirbt für den "Gläsernen Stall"

Ministerin Aigner wirbt für den "Gläsernen Stall"

Berlin, 27.12.2011. Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche im Januar 2012 in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für mehr Transparenz in der Nutztierhaltung ausgesprochen. "Die Landwirtschaft muss sich mehr öffnen und verstärkt den Kontakt zu den Verbrauchern suchen. Offenheit und Transparenz sind der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz", sagte Aigner. Anders als früher hätten viele Menschen heute kaum noch einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft. Besonders im Bereich der Nutztierhaltung seien die Vorstellungen und Erwartungen häufig weit entfernt von der Realität der modernen Tierhaltung.


www.bmelv.de
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Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) startet deshalb den Bundeswettbewerb für "Landwirtschaftliches Bauen". Dabei sollen Betriebe ausgezeichnet werden, die den Verbrauchern unter dem Motto "Gläserne Ställe – Verbesserung der Akzeptanz landwirtschaftlicher Nutztierhaltung" einen Einblick in die moderne Nutztierhaltung ermöglichen. Ziel sei es, die Kommunikation zwischen Produzent und Verbraucher zu verstärken, um gegenseitiges Vertrauen und Verständnis zu entwickeln. Gläserne Ställe seien "ein gutes Mittel, um die hohen Standards der modernen Haltung von Nutztieren transparent zu machen", sagte Aigner. Der Bundeswettbewerb wird vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) durchgeführt. Der Wettbewerb ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Die detaillierten Teilnahmekriterien und Bewerbungsunterlagen können beim KTBL abgerufen werden.

 

Mehr Transparenz für regionale Produkte

Berlin/ Garmisch-Partenkirchen, 24.10.2011. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will die Vermarktung regionaler Produkte durch die Definition von Kriterien für ein freiwilliges Regionalsiegel unterstützen. "Mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher achtet beim Einkauf auf Produkte aus der Region. Deshalb ist es wichtig, Transparenz zu schaffen. Denn die Verbraucher wollen wissen, woher die Zutaten für regionale Lebensmittel kommen und wie sie produziert wurden“, sagte Aigner auf der Jahresveranstaltung des europäischen Gemeinschaftsprojekts "Alpen-Kulinarik".

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