Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2011 Erfolgreiches Portal für mehr Transparenz für die Verbraucher

Erfolgreiches Portal für mehr Transparenz für die Verbraucher

Berlin, 28.12.2011.Gut zwei Monate nach dem Start des neuen Internetportals www.lebensmittelwarnung.de ziehen Bund und Länder eine positive Bilanz. Das Angebot, sich auf einen Blick über Lebensmittelwarnungen der 16 Länderbehörden zu informieren, werde von den Verbrauchern rege genutzt, erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. "Rund 1,6 Millionen Zugriffe auf die Seite innerhalb der ersten vier Wochen zeigen: Das Interesse ist hoch und wir erreichen mit dem neuen Portal viele interessierte Verbraucher." 


www.lebensmittelwarnung.de
www.lebensmittelwarnung.de

Die Bundesländer veröffentlichen auf der Internetseite Warnungen von Lebensmittelunternehmen und den zuständigen Behörden vor Lebensmitteln, die gesundheitsgefährdend oder geeignet sind, Verbraucher zu täuschen, und die sich bereits im Handel und damit unter Umständen auch schon bei Verbrauchern befinden. Im Portal finden sich auch Hinweise der zuständigen Behörden auf weitere Informationen für die Öffentlichkeit oder auf Rücknahme- oder Rückrufaktionen durch Lebensmittelunternehmer. Darüber hinaus kann das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf der Seite vor Produkten warnen, wenn etwa das Produkt aus dem Ausland vertrieben wird (z.B. via Internet) und kein Hersteller oder Vertreiber in Deutschland existiert. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurden zuletzt etwa Fälle gemeldet von Listerien in Käse, einem hohen Methanol-Gehalt in Wodka, einem hohen Capsaicin-Gehalt in scharfen Soßen oder auch 70%-ige Essigsäure, die keinen kindersicheren Verschluss hatte und aufgrund des Designs der Flasche mit einem Getränk verwechselt werden könnte.

 

Ministerin Aigner wirbt für den "Gläsernen Stall"

Berlin, 27.12.2011. Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche im Januar 2012 in Berlin hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für mehr Transparenz in der Nutztierhaltung ausgesprochen. "Die Landwirtschaft muss sich mehr öffnen und verstärkt den Kontakt zu den Verbrauchern suchen. Offenheit und Transparenz sind der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz", sagte Aigner. Anders als früher hätten viele Menschen heute kaum noch einen persönlichen Bezug zur Landwirtschaft. Besonders im Bereich der Nutztierhaltung seien die Vorstellungen und Erwartungen häufig weit entfernt von der Realität der modernen Tierhaltung.

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