Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2002 Verdienen mit dem grünen Baum

Verdienen mit dem grünen Baum

Berlin, 26. November 2002. Das Geschäft mit Weihnachtsbäumen und Schmuckreisig hat begonnen. Rund 25 Mio. Weihnachtsbäume und 14.000 Tonnen Tannengrün dürften bis Weihnachten verkauft werden. Das gesamte Marktvolumen wird auf etwa 350 Mio. Euro geschätzt.

Praktizierter Umweltschutz
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Berlin empfiehlt, nur Bäume und Reisig aus Deutschland zu erwerben. Außer dem verständlichen Eigeninteresse kann die ADGW aber auch mit ökologischen und praktischen Argumenten dienen: Heimische Christbäume haben kurze, somit umweltschonende Transportwege, sind meist später geschlagen und dadurch länger haltbar. Ein Großteil desdeutschen grünen Weihnachtsschmucks fällt an, wenn junge Waldbestände durchforstet werden. Nur wennhier regelmäßig ausgelichtet wird, entsteht ein gesunder und starker Nachwuchs.

Fichte ist Favorit
Am liebsten holen sich die Deutschen eine Fichte ins Wohnzimmer. Sie ist zugleich die günstigste Variante. Deutlich teurer sind dagegen die zunehmend geschätzten Edelbäume wie und spezielle Kiefern. Die Preisspanne reicht von 3 bis 14 Euro je Meter – für viele Waldbauern mittlerweile ein sehr lukratives Geschäft. Der geplante höhere Mehrwertsteuersatz für landwirtschaftliche Produkte wird laut AGDW preissteigernd wirken und die Wettbewerbssituation verschärfen. Noch wachsen allerdings 80 Prozent der in Deutschland verkauften Christbäume in heimischen Wäldern oder Kulturen.

 

 

Weihnachten is(s)t traditionell

Bonn, 13. Dezember 2002. Deutsche mögen es an Weihnachten in der Küche klassisch. Laut einer Umfrage der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) kommen zum Fest vor allem Geflügelgerichte auf den Tisch.
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