Verdienen mit dem grünen Baum
Praktizierter Umweltschutz
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Berlin empfiehlt, nur Bäume und Reisig aus Deutschland zu erwerben. Außer dem verständlichen Eigeninteresse kann die ADGW aber auch mit ökologischen und praktischen Argumenten dienen: Heimische Christbäume haben kurze, somit umweltschonende Transportwege, sind meist später geschlagen und dadurch länger haltbar. Ein Großteil desdeutschen grünen Weihnachtsschmucks fällt an, wenn junge Waldbestände durchforstet werden. Nur wennhier regelmäßig ausgelichtet wird, entsteht ein gesunder und starker Nachwuchs.
Fichte ist Favorit
Am liebsten holen sich die Deutschen eine Fichte ins Wohnzimmer. Sie ist zugleich die günstigste Variante. Deutlich teurer sind dagegen die zunehmend geschätzten Edelbäume wie und spezielle Kiefern. Die Preisspanne reicht von 3 bis 14 Euro je Meter – für viele Waldbauern mittlerweile ein sehr lukratives Geschäft. Der geplante höhere Mehrwertsteuersatz für landwirtschaftliche Produkte wird laut AGDW preissteigernd wirken und die Wettbewerbssituation verschärfen. Noch wachsen allerdings 80 Prozent der in Deutschland verkauften Christbäume in heimischen Wäldern oder Kulturen.