Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2002 Teure Bauernjobs

Teure Bauernjobs

Hannover, 18. Dezember 2003. Arbeitsplätze in der deutschen Landwirtschaft sind sehr kostenintensiv. Laut einer Studie des Niedersächsischen Landvolkverbandes, Hannover, sind die Arbeitsstätten in der Landwirtschaft etwa doppelt so teuer wie in der übrigen Wirtschaft

Kapitalintensive Landwirtschaft
So kostete ein Arbeitsplatz auf einem deutschen Bauernhof  im vergangenen Jahr 264.700 Euro. Zum Vergleich: In allen anderen Wirtschaftsbereichen waren dafür rund 128.400 Euro fällig. Zur Berechnung hat der Landvolkverband jeweils das in die Produktionsanlagen investierte Vermögen durch die Zahl der Erwerbstätigen geteilt. Die Studie hat Kosten für Grund und Boden nicht einbezogen. Daraus ergibt sich, dass die Landwirtschaft wesentlich kapitalintensiver produziert als die anderen Wirtschaftssektoren.

Noch vor 40 Jahren fielen die Unterschiede erheblich geringer aus. Damals kostete ein landwirtschaftlicher Arbeitsplatz umgerechnet 35.000 Euro, in der restlichen Wirtschaft 33.500 Euro.

 

 

Neues Statistisches Jahrbuch

Berlin, 8. Januar 2003. Vor kurzem ist das 46. "Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2002" erschienen. Das vom Bundesverbraucherministerium (BMVEL) herausgegebene Werk enthält laut BMVEL in komprimierter Form Daten zu allen Bereichen der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Deutschland und der EU.
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