Agrarforschung in Niedersachsen stärken - Minister Stratmann zu Besuch bei KWS -
(Einbeck, 22.8.2005 / 14 / sst) Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, und KWS Vorstandssprecher Dr. Andreas J. Büchting waren sich einig: Niedersachsen verfügt mit Universitätsinstituten und öffentlichen Einrichtungen in Göttingen, Hannover und Braunschweig sowie privatwirtschaftlichen Aktivitäten in verschiedenen Züchtungsunternehmen über eine starke Forschungsbasis bei Pflanzen, die es im Sinne einer Stärkung des Agrarlandes Niedersachsen weiter auszubauen gilt.
Bei seinem Besuch in Einbeck informierte sich Minister Stratmann umfassend über die Züchtungs- und Forschungsaktivitäten von KWS, dem führenden deutschen Pflanzenzüchtungsunternehmen. In den Gesellschaften KWS SAAT AG, KWS MAIS GmbH und der Forschungsgesellschaft PLANTA sowie der Getreidezüchtungsfirma LOCHOW-PETKUS in Bergen bei Celle arbeiten ca. 1000 Mitarbeiter und damit rund 40% der 2500 Beschäftigten der KWS Gruppe in Niedersachsen. Von diesen 1000 Mitarbeitern wiederum sind ca. 400 in Forschung und Züchtung tätig.
Vor diesem Hintergrund sei eine starke universitäre und öffentliche Forschungslandschaft in Niedersachsen für KWS von großer Bedeutung, so Andreas J. Büchting. Neben den bestehenden internationalen Züchtungs- und Forschungskooperationen der KWS sei die räumliche Nähe zu starken Forschungspartnern ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für das niedersächsische Unternehmen. Auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel dürfe im Bereich Innovation nicht gespart werden, sei dieses doch der Schlüssel für künftigen wirtschaftlichen Erfolg und somit letztendlich auch für die Arbeitsplätze im Land.
Eine Besichtigung der Gewächshäuser und Labore beendete das dreistündige Besuchsprogramm. Minister Stratmann zeigte sich beeindruckt von den Züchtungsarbeiten der KWS. In der Produktentwicklung wird ein weit gespannter Fächer von Anforderungen berücksichtigt, der von gentechnisch entwickelten Resistenzen bis hin zu Sorten speziell für den ökologischen Landbau reicht. Die verschiedenen Anbauformen sollten nebeneinander praktiziert werden können.
Die Niedersächsische Landesregierung werde sich mit Nachdruck in Brüssel und Berlin dafür einsetzen, so Minister Stratmann, dass die nach wie vor bestehenden unzulänglichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in der modernen Pflanzenforschung verbessert werden.
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Sonja Stephens
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