Internationale Händel-Festspiele Göttingen in Einbeck
„Musik statt Mikroskop“ bei der KWS SAAT AG
Einbeck (22.5.2006/sst) Wie in den vergangenen Jahren gehen die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen verstärkt mit ihren Konzerten in die Region Südniedersachsen. Im Festspieljahr 2006 wird es zum ersten Mal auch ein Konzert im Biotechnikum der KWS SAAT AG Einbeck geben. Im Rahmen eines Pressegesprächs am Dienstag, 23.5.2006, präsentierten Nicholas McGegan, seit 1991 künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, Dr. Benedikt Poensgen, Geschäftsführer der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. und Frau Dr. Ulrike Gaycken, KWS, die erstmalige Kooperation der KWS mit den Händel-Festspielen.
Am Dienstag, den 30. Mai 2006, um 19:30 Uhr, verwandelt sich die Plaza im Biotechnikum der KWS in eine Konzerthalle. Dann präsentiert Nicholas McGegan am Hammerflügel zusammen mit der Sopranistin Meredith Hall, dem Tenor Thomas Cooley sowie dem FestspielEnsemble Göttingen schottische und irische Volksweisen in Bearbeitungen von L. v. Beethoven und J. Haydn. „Normalerweise verbindet man mit dem Biotechnikum Menschen im Labor und in der Forschung“, sagte Sonja Stephens, Pressesprecherin bei KWS. „Das Konzert ist eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, dass es durchaus auch ein Ambiente sein kann für schöne Künste.“ Gerade dieser Gegensatz war es, der das Biotechnikum als Veranstaltungsort attraktiv gemacht hat.
Kulturelles Engagement
Dr. Ulrike Gaycken, freie Mitarbeiterin bei KWS und dort u.a zuständig für den Bereich Kunst und Kultur, unterstrich das Engagement des Unternehmens auf diesem Gebiet. „Kultur ist ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses bei KWS“, so Gaycken. Dies zeige sich in der Unterstützung zahlreicher kultureller Aktivitäten und Ereignisse in der Region. „Dazu zählen auch die Händel-Festspiele, sie sind eine wichtige Größe und auch für die Kreise Northeim und Einbeck von großer Bedeutung.“ Schon seit vielen Jahren bestehe eine enge und regelmäßige Verbindung zwischen KWS und der Händel-Gesellschaft. Dr. Benedikt Poensgen freute sich, dass dank der Unterstützung der KWS in diesem Jahr erstmals auch die Stadt Einbeck zu den Aufführungsorten im Süden Niedersachsens gehört: „Einbeck ist eine malerische Stadt und auch im Hinblick auf unsere ausländischen Gäste sehr attraktiv.“ Die besondere Atmosphäre des Biotechnikums mache den zusätzlichen Reiz dieses Konzertes aus, so Poensgen. Auch Nicholas McGegan war von den Räumlichkeiten begeistert: „Das wird wunderbar werden“, freute sich der künstlerische Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Für ihn ist der Auftritt am kommenden Dienstag Premiere bei den diesjährigen Händel-Festspielen.
Im Festspieljahr 2006 präsentiert die Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. erstmalig ein neues Barockorchester von Weltformat: das FestspielOrchester Göttingen (FOG), das unter der Leitung von Nicholas McGegan steht. Die Besetzung des Orchesters setzt sich aus ausgewählten Mitgliedern der führenden internationalen Barockorchester wie u.a. dem Freiburger Barockorchester, Les Musiciens du Louvre, Musica Antiqua Köln, Amsterdam Baroque Orchestra, Akademie für Alte Musik Berlin, Philharmonia Baroque Orchestra, Concerto Köln zusammen. Einzelne Mitglieder des Orchesters haben sich zu einem Kammermusikensemble, dem FestspielEnsemble Göttingen, zusammengeschlossen, das in Einbeck sein Debüt geben wird. Dazu gehören die Konzertmeisterin des Orchesters, Elizabeth Blumenstock, die Cellistin Phoebe Carrai sowie Nicholas McGegan am Hammerflügel. Ebenfalls Bekannte in Göttingen sind die Sopranistin Meredith Hall und der Tenor Thomas Cooley, die beide in vergangenen Festspielkonzerten bereits erfolgreich aufgetreten sind. „Durch dieses Zusammenspiel von Künstlern verschiedener Nationen sind wir in diesem Jahr ein ‚melting pot’, das wird spannend“, schwärmte McGegan. Die schottischen und irischen Volksweisen seien bisweilen romantisch, aber oftmals auch sehr amüsant und witzig, so McGegan.
Mc Gegan ist in Göttingen ein gern gesehener Gast, der das Publikum immer wieder mit seiner Lebendigkeit und Spielfreude begeistert, oder wie es 2005 die Frankfurter Allgemeine Zeitung zur Oper Atalanta formulierte: „Die energiegeladene Klangrede von McGegans Baroque Orchestra aus San Francisco und die Brillanz der stilsicheren Sänger ergänzten die Inszenierung zu einem fesselnden Gesamtkunstwerk.“ Aus seiner Arbeit in Göttingen gingen mehrere beachtenswerte Einspielungen von Händel-Opern hervor, darunter die mit dem Gramophone Award ausgezeichnete Ariodante.
Zum Konzert in Einbeck gibt es einen kostenlosen Bustransfer ab der Stadthalle Göttingen. Der Bus fährt um 18.15 Uhr von der Stadthalle Göttingen zum Biotechnikum und danach wieder zurück zur Stadthalle. Die Busfahrkarte ist in der Konzertkarte inbegriffen.
Informationen und das Programm der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sind bei der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V., Hainholzweg 3-5, 37085 Göttingen, Tel. 0551 567 00, Email info@haendel.org oder unter http://www.haendel.org/ erhältlich.
Ansprechpartner:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Claudia Oelze,
Göttinger Händel-Gesellschaft e.V.,
Hainholzweg 3-5
37085 Göttingen
Tel.: (0551) 567 71
Fax: (0551) 5042 93 50
Email: co@haendel.org
Sonja Stephens
KWS SAAT AG
Grimsehlstraße 31
37574 Einbeck
Tel. 0 55 61 – 311 334
E-mail: S.Stephens@kws.com
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