Internationale Händel-Festspiele Göttingen in Einbeck
(Einbeck, 30.5.2006/SSt). „Musik statt Mikroskop“ – unter diesem Motto stand das Konzert der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V., das am 30. Mai 2006 in den Räumen des Biotechnikums der KWS SAAT AG stattfand. Erstmals stand damit auch die Stadt Einbeck als Austragungsort der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen auf dem Programm. Die Premiere war ein voller Erfolg: Weit über 300 Gäste waren begeistert von den schottischen und irischen Volksweisen, die das fünfköpfige Kammerorchester mit ebensoviel Witz wie Gefühl vortrug.
Das Biotechnikum, sonst Ort der Forschung und Entwicklung, bot Besuchern und Künstlern gleichermaßen einen stimmungsvollen Rahmen für das insgesamt rund zweistündige Programm. Erstmals haben sich einzelne Mitglieder des Festspiel Orchesters Göttingen (FOG) zu einem Kammermusikensemble, dem Festspiel Ensemble Göttingen, zusammengeschlossen, das in Einbeck sein Debüt gegeben hat: Konzertmeisterin Elizabeth Blumenstock, Cellistin Phoebe Carrai, Sopranistin Meredith Hall, dem Tenor Thomas Cooley sowie Nicholas McGegan, seit 1991 künstlerischen Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, am Hammerflügel gaben den Liedern in Bearbeitungen von Ludwig v. Beethoven und Joseph Haydn einen ganz besonderen Charakter.
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern braucht auch Inspirationen und Kultur“, sagte KWS Vorstandssprecher und Gastgeber Andreas J. Büchting in seiner Eröffnungsrede. Das kulturelle Engagement spiele in der 150-jährigen Firmengeschichte seit jeher eine große Rolle, was sich u.a. in der guten Verbindung zu den Vertretern der Händel-Gesellschaft widerspiegele. Darauf verwies auch Gerhard Scharner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Händel-Gesellschaft, der der KWS für ihre Gastfreundschaft dankte.
„Wunderbare Atmosphäre“
Dann galt die ganze Aufmerksamkeit ausschließlich der Musik der fünf Künstler, denen die Spielfreude sichtlich anzumerken war. Diese übertrug sich auch auf das Publikum, das bei den Liedern um Liebe, Natur und Geselligkeit begeistert mitging. Dementsprechend positiv war die Resonanz: „Wunderbare Atmosphäre, tolle Akustik, hier stimmte einfach alles“, lautete die einhellige Meinung der Zuschauer. „So ein Publikum wünscht sich jeder Künstler“, schwärmte Thomas Cooley beim anschließenden Get together, zu dem die KWS im FORUM alle Besucher eingeladen hatte. Mit anregenden Gesprächen zwischen Künstlern und Gästen, die bis in den späten Abend dauerten, endete der gelungene Konzertabend bei der KWS SAAT AG.
Ansprechpartner:
Sonja Stephens
KWS SAAT AG
Tel. 0 55 61 – 311-334
E-mail: s.stephens@kws.de
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