Deutschland Service/Presse Pressemitteilungen Archiv 2008 KWS: Volles Haus bei KWS zum „Dauerbrenner Gentechnik“

Volles Haus bei KWS zum „Dauerbrenner Gentechnik“

 


(Einbeck, 31.1.2008/Nr. 3/ho) Auf Einladung des Sprengels Hildesheim-Göttingen der Evangelischen Landeskirche Hannover fand in diesem Jahr der Tag der Landwirtschaft am 31. Januar 2008 bei der KWS SAAT AG in Einbeck statt. Über 200 Landwirte und Kirchenvertreter aus der Region waren der Einladung gefolgt zu der erstmals nach der Vereinigung der ehemaligen Sprengel Göttingen und Hildesheim gemeinsam durchgeführten Tagung.  In seinem Einführungsvortrag zum Thema Grüne Gentechnik  informierte Dr. Henning von der Ohe, verantwortlich für Unternehmensentwicklung bei der KWS, umfänglich über die modernen Methoden der Pflanzenzüchtung und ihren möglichen Beiträgen zur Bewältigung der Herausforderungen, die durch Klimawandel, Endlichkeit fossiler Energieträger und einer weiteren wachsenden Weltbevölkerung auf die Menschen zukommen. In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion mit Philip von dem Bussche, Sprecher des Vorstands der KWS, Dr. Clemens Dirscherl, Beauftragter für agrarsoziale Fragen der EKD, und Annemarie Volling, Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) für Gentechnikfreie Regionen in Deutschland wurden die  unterschiedlichen Positionen zur Grünen Gentechnik deutlich gemacht.

Die Jahreslosung 2008: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ aus dem Johannes-Evangelium stellte der Landessuperintendent Eckhard Gorka als Motto über den diesjährigen „Tag der Landwirtschaft und der Kirche“. Im letzten Jahr war der Wunsch nach Information unter den Landwirten zum Thema Gentechnik laut geworden. Deshalb war die KWS SAAT AG gerne bereit, ihre Räumlichkeiten für diese Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

In der Podiumsdiskussion wurden die unterschiedlichen Standpunkte von Landwirten, Pflanzenzüchtern, kritischen Verbrauchern und Kirchenvertretern zum Ausdruck gebracht. Dabei legte Clemens Dirscherl vom agrarsozialen Dienst der EKD besonderen Wert auf Einbeziehung von Rücksicht, Einsicht und Nachsicht, wenn es um eine Freisetzung von gentechnisch veränderten Pflanzen ginge. Bei Verbrauchern gäbe es Ängste, oft diffus, gegenüber einer modernen, technologieorientierten Landwirtschaft. Annemarie Volling von der AbL stellte die Sicherheit von gentechnisch veränderten Pflanzen in Frage und forderte, dass auch in Zukunft eine absolut gentechnikfreie Landwirtschaft möglich sein müsse.

Philip von dem Bussche versicherte in seinem Schlusswort, dass die am heutigen Tage diskutierten Fragen, insbesondere auch die kritischen, in die Überlegungen der KWS zur weiteren Vorgehensweise in der Grünen Gentechnik einfließen würden. „Wir stehen für einen transparenten Umgang mit dem Thema Gentechnik  und werden weiter den offenen Austausch pflegen.“

 

Ansprechpartner:
Dr. Henning von der Ohe
Leiter Unternehmensentwicklung & Kommunikation
Tel.:0 55 61 / 311-245
E-Mail: h.vonderohe@kws.com

 

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