Feuerwehrübung auf dem KWS Betriebsgelände
Werkfeuerwehr der KWS probt gemeinsam mit der Feuerwehr Einbeck den Ernstfall
(Einbeck, 25.4.2008/Nr. 14/sam) Am Abend des 25.4.2008 fand auf dem Betriebsgelände der KWS SAAT AG eine groß angelegte Feuerwehrübung statt. Es wurde ein Großbrand mit starker Rauchentwicklung in einem Speichergebäude und eingeschlossenen Personen simuliert. Durch die gute Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr der KWS mit der Freiwilligen Feuerwehr Einbeck, den Freiwilligen Feuerwehren Holtensen, Hullersen, Kohnsen und Dörrigsen sowie dem DRK Einbeck war die Übung gegen 20 Uhr erfolgreich abgeschlossen.
Bei einer groß angelegten Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der KWS SAAT AG am Freitag, den 25.4.2008, wurde ein Großbrand in einem Speichergebäude simuliert. Gegen 18.30 Uhr meldete ein Mitarbeiter starke Rauchentwicklung in einem Maschinenhaus. Mehrere Kollegen sollen sich noch im Gebäude befinden, das Treppenhaus sei nicht mehr begehbar. Daraufhin wurde ein Notruf über die Leitstelle abgesetzt, die wiederum die Werkfeuerwehr der KWS und die Feuerwehr Einbeck alarmierte. Anschließend wurden auch das DRK Einbeck und die Ortsfeuerwehren an den Einsatzort gerufen.
Ziel der nicht angekündigten Übung war es, das Zusammenspiel zwischen der Werkfeuerwehr und der Feuerwehr Einbeck für einen möglichen Ernstfall zu trainieren. So wurden u.a. die Rettung von Menschen und eine Brandschutzbekämpfung unter Atemschutz, die Wasserentnahme aus dem örtlichen Hydrantennetz und der Aufbau von Wasserförderstrecken geprobt. Aber auch der reibungslose Ablauf firmeninterner Vorgänge, wie das Einberufen eines Krisenstabes, stand auf dem Prüfstand.
Nach etwa zwei Stunden konnte der Einsatzleiter die Übung erfolgreich beenden. In der anschließenden „Manöverkritik“ durch den Brandabschnittsleiter Langheim und den Stadtbrandmeister Lachstätter wurde den etwa 100 Einsatzkräften der Werkfeuerwehr der KWS und den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt und der Ortschaften ein zufrieden stellender Ablauf der Übung bescheinigt. Alle vermissten Personen konnten gerettet und durch das DRK Einbeck erstversorgt werden. Der durch Nebelwerfer simulierte „Brand“ galt nach erfolgreicher Verlegung von Schlauchleitungen gegen 19.30 Uhr als gelöscht.
Auch Dr. Hagen Duenbostel, verantwortliches Vorstandsmitglied der KWS im Krisenstab, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Brandschutzübung. Er lobte vor allem die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten und die Geschwindigkeit, mit der die Einsatzkräfte am vermeintlichen Brandort eingetroffen waren. Er dankte allen für die erfolgreiche Zusammenarbeit, besonders aber der zwischen der Werkfeuerwehr der KWS und den örtlichen Feuerwehren, die häufiger Gelegenheit bekommen, auf dem Betriebsgelände der KWS zu üben. Der Ablauf dieser Übung stimme ihn zuversichtlich, dass im hoffentlich nie eintretenden Ernstfall Menschenleben und wertvolles Zuchtmaterial sehr zügig in Sicherheit gebracht werden können. Gemeinsam mit dem Vorstandssprecher Philip von dem Bussche lud er alle Einsatzkräfte zum traditionellen Nachlöschen auf dem Betriebsgelände ein.
Ansprechpartner:
Dr. Sabine Michalek
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0 55 61 / 311-334
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