Deutschland Service/Presse Pressemitteilungen Archiv 2008 KWS SAAT AG zeichnet sieben vorbildliche Projekte mit dem KWS Schulförderpreis 2008 aus

KWS SAAT AG zeichnet sieben vorbildliche Projekte mit dem KWS Schulförderpreis 2008 aus

Eine Allianz von Naturwissenschaften und Musik
(Einbeck, 29.9.2008, Nr. 31/ho) Am 29. September hat die KWS SAAT AG im Forum der BBS Einbeck den Schulförderpreis 2008 an sieben Schulen aus dem Landkreis Northeim verliehen. Schülerinnen und Schülern den Zugang zu naturwissenschaft-lichen Fächern durch Musik zu erleichtern und ihre Persönlichkeit zu stärken, das ist der Hintergrund des in diesem Jahr insgesamt mit 12000 Euro dotierten Preises. In einer Feierstunde, die KWS gemeinsam mit dem Göttinger Symphonieorchester gestaltete, erhielten die ausgezeichneten Schulen ihre Preise aus der Hand der Schirmherrin, der Niedersächsischen Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.


KWS Schulförderpreis 2008: 1. Platz
KWS Schulförderpreis 2008: 1. Platz

Den Zugang zu den Naturwissenschaften „spielend“ mit Musik zu erleichtern und damit die Persönlichkeit der Heranwachsenden zu fördern, das ist der Kerngedanke des Schulförderpreises der KWS SAAT AG. Musik kann entscheidend dabei helfen – ob man sie hört oder besser noch ob man ein Instrument erlernt und es selbst spielt. Um diese Verbindung zu untermauern, hat sich die KWS in diesem Jahr mit dem Göttinger Symphonieorchester (GSO) zusammengetan. „In dieser naturwissenschaftlich-musikalischen Allianz verkörpert die KWS die naturwissenschaftliche Seite, denn die Naturwissenschaften stellen die zentrale Grundlage unseres täglichen Geschäfts dar,“ erläuterte Vorstandssprecher Philip von dem Bussche in seiner Begrüßung. „Das GSO verkörpert die musikalische Seite. Eine  - im wahrsten Sinne des Wortes - produktive und förderliche Verbindung.“

Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein gutes Drittel der angeschriebenen Schulen beteiligt - mit durchweg aussagekräftigen und teilweise außergewöhnlichen Projekten. Die unabhängige Fachjury hatte die Qual der Wahl, kam aber schließlich einstimmig zu folgendem Ergebnis: Aufgrund der hohen Anzahl an qualitativ hochwertigen Einsendungen wird nicht ein Preis verliehen, sondern KWS zeichnet 2008 insgesamt sieben Schulen aus. Dafür wurde auch die Fördersumme des Preises von 10000 Euro auf 12000 Euro erhöht. „Die ausgewählten Schulen haben in Ihren eingereichten Projekten in vorbildlicher Weise die Förderkriterien erfüllt,“ so Heister-Neumann in ihrer Laudatio, die sich sichtlich beeindruckt zeigte von Grundgedanken und Ausrichtung des KWS Schulförderpreises.

Den ersten Preis, dotiert mit 5000 Euro, teilen sich die beiden Einbecker Grundschulen Pestalozzischule und die Grundschule am Teichenweg. Die bereits eingerichtete Mathe-Lernwerkstatt, das Projekt „Mathe macht Musik“ und das Konzept, Unruhephasen im Unterricht durch Rhythmus- und Bewegungsspiele zu hemmen, wirken ganzheitlich und nachhaltig auf die Persönlichkeitsentwicklung aller Schüler und fördern das musikalische Verständnis.

Das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim erhält den zweiten Preis (2500 Euro) für sein langjähriges Theater- und Musical-Engagement. Jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften von Musik bis Kulissenbau haben in den vergangenen 20 Jahren insgesamt 9 Produktionen auf die Beine gestellt und so die Kooperationsfähigkeit und Kreativität der beteiligten Schüler gestärkt.

Der dritte Preis (1500 Euro) geht an die Löns-Realschule Einbeck für ihr Integratives Lernkonzept in Kooperation mit der Ilme-Schule, einer Förderschule für Kinder und Jugendliche. Gemeinsames Lernen ohne gegenseitige Vorurteile, das steht im Mittelpunkt dieses Projektes.

Drei Sonderpreise mit jeweils 1000 Euro gehen an die Grundschule Drüber (Projekt „Grünes Klassenzimmer“), an das Gymnasium Uslar (spezielles Förderprogramm der 5. und 6. Klassen) sowie das Gymnasium Corvinianum Northeim (Schulchor-Austausch mit Tallinn).

Die auf lokaler und regionaler Ebene spürbare große Resonanz sowie die hohe Qualität der eingereichten Projekte lassen die KWS über eine landesweite Ausweitung des Schulförderpreises nachdenken. „Dabei wollen wir auch andere Unternehmen motivieren, sich mit zu engagieren. Je größer das Netzwerk wird, das Schülern das Lernen „spielend“ leichter macht und somit mit mehr Spaß verbindet, umso besser für unsere nachwachsenden Generationen – und umso besser auch für den zukünftigen Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland,“ begründete von dem Bussche die Überlegungen.

 

Ansprechpartner:
Dr. Henning von der Ohe
Tel. 0 55 61 / 3 11 – 2 45
E-Mail: h.vonderohe@kws.com

 

 

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