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Biomasse zur Energieerzeugung

Mit der Forschung und Züchtung von Energiepflanzen leistet KWS einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft und zum Klimaschutz. Bioenergie gehört zu den wichtigsten erneuerbaren Energieträgern für die Endprodukte Strom, Wärme und Kraftstoff.

Bei der Verwendung fossiler Energiequellen (wie Erdgas, Kohle oder Erdöl) wird zusätzliches CO2, welches bisher in der Erde gebunden war, an die Atmosphäre abgegeben. Dagegen wird bei dem Einsatz von Energiepflanzen zur Biogasproduktion kein zusätzliches CO2 freigesetzt: Nur die Menge an CO2 wird wieder an die Atmosphäre abgegeben, die die Pflanzen während ihres Wachstums über die Photosynthese aus der Luft  aufgenommen haben.
KWS entwickelt Energiepflanzen,

  • die Ressourcen schonend und nachhaltig erzeugt werden können,
  • die der Landwirtschaft eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Fruchtfolgegestaltung ermöglichen
  • und die die Effizienz der Verarbeitungsverfahren steigern.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Energiepflanzenanbaus ist das Ertragspotential der eingesetzten Energiepflanzen. Die Steigerung der Biomasseerträge – im Rein- und Mischanbau - steht daher im Mittelpunkt unserer Forschungsaktivitäten bei Energiepflanzen.

KWS ist an vielen öffentlich geförderten Forschungsprojekten beteiligt, in deren Fokus die die Optimierung der Kulturpflanzen für die Bioenergieproduktion steht. Beispielsweise werden in einem Verbundvorhaben mit der TU München, dem IPK Gatersleben und der Universität Hohenheim innovative Methoden und Verfahren zur genotypischen und phänotypischen Charakterisierung von Maispflanzen angewendet (PLANT-KBBE: CORNFED-Projekt). Ziel ist die Identifizierung von indirekten Selektionskriterien, die eng mit der Biomassebildung korrelieren. Diese sollen dann eingesetzt werden, um Maissorten mit einer höheren Methanleistung je Hektar zu entwickeln.

In einem anderen Verbundvorhaben mit der Universität Göttingen werden Energiemais-Sorten für den Mischanbau mit Bohnen getestet (FNR-Projekt). Ziel ist die Entwicklung neuer Maissorten mit einer verbesserten Eignung für den Mischanbau und die pflanzenbauliche Optimierung des Mischanbausystems. Mais-Bohnen-Gemenge erhöhen die Biodiversität in den Energiefruchtfolgen. Zudem tragen die Bohnen durch die Bindung des Stickstoffs im Boden dazu bei, dass weniger mineralische Düngemittel benötigt werden.

Downloads

  • Bioenergie bei KWS, KWS im DIALOG, September 2008 [pdf | 0.15 MB] pdf Download
  • Energie aus Pflanzen [pdf | 5.82 MB] pdf Download
  • KWS Nachhaltigkeit 2012/2013 - Highlights [pdf | 2.17 MB] pdf Download

 
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