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KWS zum Anbau von gv-Mais in Polen

Einbeck, 03.04.2012
Nr. 13 | ho

Das sogenannte "Umweltinstitut" München, eine sehr gentechnikkritisch agierende Nicht-Regierungs-Organisation, behauptet in einer Pressemeldung, KWS betreibe illegalen Verkauf von gentechnisch verändertem Maissaatgut in Polen. Das entspricht nicht den Tatsachen.

Selbstverständlich hält sich KWS an alle jeweils gesetzlich geltenden Bestimmungen. Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Polen ist erlaubt, wenngleich derzeit eine sehr intensive politische Diskussion über ein mögliches Verbot des Anbaus läuft. Da der Handel mit gentechnisch verändertem Mais in Polen untersagt ist, haben einzelne polnische Landwirte in den vergangenen Jahren im Rahmen des freien EU-Warenverkehrs entsprechendes Saatgut aus Ländern importiert, in denen die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Saatgut erlaubt ist, wie z.B. Spanien oder der Tschechischen Republik. Das auf diesem Wege in Polen eingesetzte Saatgut der KWS kam in den vergangenen drei Jahren auf Anbauflächen in der Größenordnung von 90 bis 180 ha zum Anbau. Über die Gesamtanbaufläche von gentechnisch verändertem Mais in Polen gibt es keine offizielle Statistik. Das sog. "Umweltinstitut" München beziffert diese Fläche auf 3.000 ha.

 

Kontakt:

Dr. Henning von der Ohe
Leiter Unternehmensentwicklung und -kommunikation
Tel. +49 5561 311-245
henning.vonderohe@kws.com

KWS SAAT AG
Grimsehlstraße 31
37555 Einbeck
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