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US-Landwirtschaftsministerium bestätigt den uneingeschränkten Anbau herbizidtoleranter Zuckerrüben

Umweltverträglichkeit geprüft und erneut bestätigt – KWS begrüßt die Entscheidung

Einbeck, 20.07.2012
Nr. 32 | ho

Gentechnisch veränderte Zuckerrüben sind ebenso sicher wie herkömmlich gezüchtete. So lautet das Fazit der Umweltverträglichkeitsprüfung (EIS), die das Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS) seit 2009 durchgeführt hat. Die Behörde hat nochmals intensiv mögliche Umweltauswirkungen der sog. Roundup Ready®-Zuckerrüben wissenschaftlich geprüft,  eingegangene Anmerkungen berücksichtigt und drei Anhörungen der Öffentlichkeit durchgeführt. Auf der Basis dieser umfangreichen Prüfung hat das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium am 19.7.2012 entschieden, den Anbau der herbizidtoleranten Zuckerrüben ab sofort wieder uneingeschränkt zu ermöglichen.

KWS begrüßt die Entscheidung des USDA. So können die Landwirte in den USA wieder uneingeschränkt mit modernsten Sorten versorgt werden, die nachweislich Vorteile für Landwirtschaft, Verbraucher und Umwelt bringen. Die amerikanischen Landwirte nutzen seit Jahren herbizidtolerante Zuckerrüben auf mehr als 90 % der Anbaufläche – auch in der Phase, in der der Anbau der Roundup Ready®-Zuckerrüben für sie mit Auflagen verbunden war.

Hintergrund der USDA Entscheidung war eine Klage von vier Interessenverbänden gegen das Zulassungsverfahren für Roundup Ready®-Zuckerrüben durch das US-Landwirtschaftsministerium. Diese wurde 2008 vor Gericht abgewiesen. Jedoch wurde die weitere Zulassung davon abhängig gemacht, dass eine erweiterte Prüfung zu möglichen Auswirkungen der gentechnisch veränderten Zuckerrüben auf die Umwelt durchgeführt wird.

 

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