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terra terra – Kunstausstellung im BiT der KWS

Philip von dem Bussche, Gregory Seán Sheehan, Michael Stoeber
Philip von dem Bussche, Gregory Seán Sheehan, Michael Stoeber

Einbeck, 2.10.2012
Nr. 42 | ww

 

Obwohl abstrakt, rufen die Werke Gregory Seán Sheehans einen hohen Wiedererkennungswert hervor. Die Kunstwerke sind keine Abbilder von Natur, sondern sie sind die Natur selbst. Diese Erfahrung konnten 150 Gäste bei der Eröffnung der Ausstellung im Biotechnikum der KWS SAAT AG erleben. Zur Führung durch die Ausstellung am 17. Oktober und am 27. November 2012, jeweils um 18.00 Uhr, nimmt KWS Anmeldungen entgegen.

Seit fast zwei Jahrzehnten arbeitet Gregory Seán Sheehan mit Hochmoor Torf. Das Material wird auf Leinwand aufgetragen und in einem langwierigen Malprozess bearbeitet. Es entstehen Werke, die in Schwarz-Weiß-Optik oder durch Farbe unterstützt Landschaften suggerieren, die dem Betrachter bekannt vorkommen.

In seiner Begrüßung stellte Philip von dem Bussche, Vorstandssprecher der KWS, den Künstler vor und zeigte sich dabei beeindruckt von Sheehans Arbeitsmaterial, Hochmoor-Torf aus seiner Heimat Irland. Der Torf, den Gregory Sheehan bevorzuge, sei nahezu so schwarz wie Kohle und mit winzigen Glimmerpartikeln gesprenkelt.

„Der mit dem Torf“, dieser Ausspruch geprägt von einem Göttinger Journalisten sei ein Ritterschlag, eine Signatura Artis für Gregory Seán Sheehan, so leitete Michael Stoeber, Kunstjournalist aus Hannover, in die Kunst Sheehans ein. Der Künstler bediene sich eines archaischen Malmaterials, was er mit Finesse als rhetorische Figur, als Inversion einsetze. So male Sheehan die Natur nicht ab, sondern er zöge die Natur in sein Bild hinein.

Zu sehen sind Schwarz-Weiß-Werke, die die Natur in ihrer Ursprünglichkeit mit einer leichten Melancholie einfangen. Die farbigen Werke, wobei die Farbe nicht nur gemalt, sondern auch geschüttet sei, brächten durch den Einsatz diverser Grüntöne unterschiedlichste Aspekte einer Landschaft hervor: Wald, Böden, herbstliche Farben, Sonnenuntergänge.

Sheehan selber sei nicht gnädig mit seinen Werken und sein Anspruch an sich und sein künstlerisches Handeln sei groß. Er arbeite so lange an einem Werk bis es perfekt sei. Mit einem Zitat des großen irischen Schriftstellers Samuel Beckett: „scheitern, scheitern, besser scheitern“ zeigte Michael Stoeber eloquent Parallelen zwischen beiden irischen Künstlern auf.

Interessierte, die gerne die Kunstausstellung Gregory Seán Sheehans besuchen möchten, erhalten hierzu erneut die Gelegenheit am Mittwoch, den 17. Oktober und am Dienstag, den 27.November 2012 jeweils um 18.00 Uhr. Anmeldungen zu einer der Führungen bei der KWS SAAT AG nimmt B. Alex unter Tel. 05561 311-638 gerne entgegen.

 

Kontakt:

Wolf-Gebhard von der Wense
Kommissarische Leitung
externe Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49-5561-311-717
info@kws.com

KWS SAAT AG
Grimsehlstraße 31
37555 Einbeck


 
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