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Händel in Wiebrechtshausen: Symbiose von Tradition und Moderne

Pamela Thorby, Joseph McHardy und Robin Blaze
Pamela Thorby, Joseph McHardy und Robin Blaze

Jedes Jahr bieten die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen aufs Neue Barock-Musik der Spitzenklasse. „Herrschaftszeiten! – Händel Royal“ lautete das Motto des diesjährigen Programms. Gastgeber für eines der Festspiel-Konzerte war auch die KWS SAAT AG. Die Kirche des Klosterguts Wiebrechtshausen bot hierfür den passenden Rahmen.

„Das Klostergut Wiebrechtshausen ist wie die Barock-Musik ein gelungenes Beispiel dafür, wie geschaffene Werte früherer Jahrhunderte auch in der modernen Welt ihren Platz haben“, sagte KWS Vorstandsmitglied Eva Kienle in ihrer Begrüßung. „Inmitten seiner denkmalgeschützten Mauern bietet es Raum für einen landwirtschaftlichen Versuchsbetrieb der KWS: In einer Symbiose aus Altem und Neuem wird hier ökologisches Saat- und Pflanzengut entwickelt. Auch die Händel-Festspiele verbinden mit ihrem jährlich wechselnden Motto in idealer Weise die Tradition mit der Moderne“, so Kienle.

Mit Werken von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gestaltete der Countertenor Robin Blaze gemeinsam mit Pamela Thorby (Blockflöte) und Joseph McHardy (Cembalo) den musikalischen Abend. Robin Blaze ist als versierter Händel-Interpret auf allen großen Konzertbühnen zu Gast und eroberte auch an diesem Abend die Herzen des Publikums. Sein Stil ist sensibel, schlicht und unaufgeregt: Wenn Robin Blaze singt, stellt er sich ganz in den Dienst der Musik und überlässt ihr das Rampenlicht.

Das Konzert beeindruckte die Besucher: Kunstgenuss in einem wunderbaren Ambiente;  ausdrucksvoll und voller Hingabe sei dieses Konzert gewesen, äußerten viele Zuhörer. Der anschließende kleine Empfang, zu dem KWS alle Besucher eingeladen hatte, gab die Gelegenheit  für anregende Gespräche zwischen Künstlern und Gästen. Als Äquivalent für die Bewirtung wurde zu einer kleinen Spendenaktion für die Kirchengemeinde Langenholtensen aufgerufen, die die Akustik in der Klosterkirche für die hinteren Reihen verbessern möchte.

Das Klostergut Wiebrechtshausen: Es wurde erstmals um 1240 urkundlich erwähnt und war über viele Jahrhunderte ein Zisterzienserinnen-Kloster. Die ältesten Gebäude, darunter die Klosterkirche St. Marien, stammen aus der Zeit um 1200. Seit 2002 hat KWS das Gut und über 400 Hektar Ackerfläche von der Klosterkammer Hannover gepachtet. Neben der Sortenentwicklung und Prüfung unter ökologischen Bedingungen wird in Wiebrechtshausen auch Öko-Saatgut erzeugt. Versuche zur Saatgut-Behandlung und Optimierung der Produktionstechnik auf den Flächen des Klostergutes liefern wichtige Ergebnisse für die landwirtschaftliche Praxis.

 


Kontakt:

Mandy Schnell
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 05561-311-334
mandy.schnell@kws.com

KWS SAAT AG
www.kws.de

 

 


 
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