KWS
   
 

17.01.2002: Ausführungen von Andreas J. Büchting anlässlich der KWS Hauptversammlung am 17. Januar 2002

I. Verehrte Aktionäre und Gäste der KWS, zunächst möchte ich Sie auch im Namen meiner Vorstandskollegen sehr herzlich willkommen heißen bei Ihrer KWS.


Es ist nun genau 200 Jahre her, dass Franz Carl Achard mit der Errichtung der ersten Rübenzuckerfabrik und dem großflächigen Anbau von Rüben zur Zuckerproduktion begann. Seit über 140 Jahren trägt KWS als Pionier der Zuckerrübenzüchtung dazu bei, dass die Produktivität des Anbaus dieser Kulturpflanze von durchschnittlich 1.000 kg auf 10.000 kg Zuckerertrag pro ha gestiegen ist. Die Zuckerrübe hat mit rund 30 % einen recht stabilen Anteil an der Weltzuckerproduktion, wovon wiederum ein gutes Drittel auf die Genetik der KWS Sorten zurück geht. Diese starke Wettbewerbsposition auf den Weltmärkten für Zuckerrübensaatgut haben wir im vergangenen Jahr weiter gefestigt und das hat sich auch sehr positiv im vorgelegten Jahresabschluss ausgewirkt.

Zuckerrübensaatgut ist für KWS also nach wie vor die Hauptaktivität mit einem Anteil von immerhin fast 50 % am Umsatz der KWS Gruppe. Wir setzen auch künftig auf die beeindruckende Produktivität der Pflanze beta vulgaris, die uns alles andere als vulgär sondern nach wie vor geradezu attraktiv erscheint. Darauf wird Herr Ahrens im Einzelnen nachher noch eingehen.

II. Sie alle kennen das alte Sprichwort "Auf zwei Beinen steht es sich besser als auf einem Bein". Dies haben wir auch bei KWS wörtlich genommen und gerade in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen zum Ausbau unseres Segmentes Mais unternommen. Jeden dritten Euro erhalten wir bereits von unseren Kunden für unsere exzellenten Maissorten. Gerade im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Segment Mais den größten Umsatzsprung von allen KWS Aktivitäten gemacht, nämlich um 34 % zugelegt auf einen Gesamtumsatz von 134 Mio €, also mehr als eine Viertelmilliarde DM. Wir setzen auch weiterhin auf Wachstum in diesem interessanten Produktbereich und haben uns dafür auch neue Märkte vorgenommen.


So wollen wir unsere Marktposition in den USA weiter stärken, zumal dies der größte Mais-Markt weltweit ist. Im Gegensatz zu den europäischen Automobilfirmen müssen wir allerdings unsere Produkte spezifisch in den USA für die USA entwickeln und nicht nur "kosmetisch" anpassen. Die dazu notwendige kritische Masse haben wir durch ein Zusammenlegen unseres Entwicklungsprogramms mit dem der französischen Züchtungsfirma Limagrain deutlich gestärkt und kommen gemeinsam nun auf einen Marktanteil, der zwischen 3 und 4 % liegt. Diesen Marktanteil wollen wir in den nächsten Jahren natürlich weiter gemeinsam steigern und ich begrüße hier als unseren Gast das Vorstandsmitglied von Limagrain, M. Daniel Cheron.


Unsere Entschlossenheit zum Ausbau des Maisgeschäfts sehen Sie daran, dass KWS rückwirkend zum 1. Juli 2001 ihren Anteil an dem Gemeinschafts-unternehmen AgReliant in den USA von 34 auf 50 % erhöht hat, so dass wir jetzt nicht nur bei den Züchtungs- und Entwicklungsaktivitäten, sondern auch bei den Vertriebs- und Produktionsaktivitäten in den USA zwei gleichgewichtige Partnerschaften mit Limagrain gebildet haben. Darüber hinaus sehen wir die Allianz mit Limagrain sozusagen als eine europäische Initiative, sich der anhaltenden technologischen Herausforderung in der Pflanzenzüchtung gemeinsam zu stellen. Technologien machen nicht an nationalstaatlichen Grenzen halt und erfordern im Gegenteil transnationale Allianzen. Was wäre da wirkungsvoller als die vielbesungene deutsch-französische Freundschaft?

III. In diesem Zusammenhang können wir Ihnen von einem erfreulichen Schritt nach vorne berichten: Sie wissen, dass KWS auf dem Sektor der Genomforschung stark integriert ist in das nationale Forschungsprogramm GABI (Genomanalyse im Biologischen System Pflanze), während unsere Partnerfirma Limagrain an dem französischen Genomforschungsprogramm Génoplante maßgeblich beteiligt ist. In Ergänzung zu den Projekten von GABI und Génoplante, die sich mit Grundlagenforschung anhand einzelner Modellpflanzen befassen, wurde im letzten Geschäftsjahr ein anwendungsorientiertes Genomforschungsprojekt aufgelegt. Es handelt sich um ein erstes Modellprogramm für eine deutsch-französische Kooperation in der Pflanzenbiotechnologie und trägt den schönen Namen "Céréqual". Mit etwas Fantasie kann man aus diesem Namen ableiten, dass es sich um ein Programm für Getreide (Céréales) und Qualität handelt. Das Forschungsziel besteht darin, die Qualitätsparameter der wichtigsten europäischen Getreidearten - nämlich Weizen und Mais - zu verbessern. Wir kombinieren zu diesem Zweck moderne Technologien wie molekulare Marker und Gentechnik mit klassischen Verfahren der Pflanzenzüchtung. Durch eine Bündelung deutsch-französischer Aktivitäten von derzeit 20 europäischen Partnern mit einem finanziellen Gesamtvolumen von knapp 20 Mio. € über fünf Jahre können erhebliche Synergieeffekte zustande gebracht werden. Ergebnisse werden natürlich nicht heute oder morgen in Qualitätsprodukten ihren Niederschlag finden, aber Pflanzenzüchter arbeiten bekanntlich mit einem Zeithorizont, der sich eher an einem oder zwei Jahrzehnten als an ein oder zwei Jahren misst. Das ist für Sie als KWS Aktionäre natürlich nichts Neues, aber selbst kluge Kapitalmarkt-Analysten wissen das nicht.

IV. Da wir gerade das Getreide angesprochen haben, meine Damen und Herren, möchte ich Ihnen berichten, dass auch die dritte Säule der KWS, nämlich das Segment Getreide, auf ein erfreuliches Geschäftsjahr verweisen kann. Die Muttergesellschaft dieses Segments, die Lochow-Petkus GmbH in Bergen bei Celle, hat in diesem Geschäftsjahr das 75-jährige Jubiläum gekrönt mit einem ausgezeichneten Geschäftsabschluss. Sie werden nachher noch Näheres über die gesamte Gruppe Lochow-Petkus hören, nämlich außerdem die Aktivitäten in England, Frankreich und Polen. Grundsätzlich messen wir dem Getreide eine große Bedeutung bei und setzen hier neben dem Hybridroggen vor allem auf die wichtige Getreideart Weizen. Dies gilt nicht nur für das gerade erwähnte Forschungsprogramm, sondern gerade auch für die klassischen Entwicklungs- und Züchtungsprogramme.

V. Nun ist das so eine Sache mit der Nomenklatur klassisch oder konventionell. Mit diesen Begriffen meinen wir Züchtungsmethoden, die zwar durchaus innovativ sein können, aber zumindest eines nicht beinhalten, nämlich den gezielten Transfer von einzelnen Genen. Ein Begriff wie Gen-Mais oder Gen-Rübe ist zwar irreführend, weil nämlich jede Pflanze zigtausende von Genen hat. Auch solche aus Ökoanbau! Der Begriff Gen-Mais beinhaltet somit lediglich, dass eine besondere zusätzliche Eigenschaft dieser Pflanzen mit Hilfe der Gentechnik "eingekreuzt" worden ist. Ansonsten handelt es sich um ganz normales Saatgut, welches auch ganz normal in der Natur durch Pollenflug produziert wird.


So weit so gut, nur: Pollen hält sich nicht an imaginäre Grenzen wie Landesgrenzen oder Feldergrenzen. So wurden schon seit Jahren in Europa weltweit immer wieder unbeabsichtigte und analytisch kaum mehr nachweisbare Einstäubungen von gentechnisch veränderten Sorten in Versuchssaatgut und auch Konsumware beanstandet. Die Ereignisse wurden in der Öffentlichkeit problematisiert, ohne dass konkrete Risiken für Mensch und Umwelt erkennbar wären - bei einem inzwischen weltweiten Anbau von über 50 Mio ha gentechnisch verbesserter Kulturpflanzen. Fachleute wie der europäische Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, David Byrne, sprechen in diesem Zusammenhang schon von einer europäischen Risikoparanoia oder einer GMO-Psychose. Byrne stellt heraus, dass noch niemand durch den Verzehr von gentechnisch veränderten Pflanzen gelitten habe. Aber das Bewusstsein in der Öffentlichkeit ist ein skeptisches, deshalb tut sich auch die Politik so schwer.


So hat der politische Stillstand im Bereich der Festlegung von Höchstgrenzen für unvermeidliche Einkreuzungen im Erntematerial dazu geführt, dass im Freiland selbst wichtige Begleitforschung derzeit faktisch unmöglich ist. KWS begegnet dieser Situation mit verstärkten Qualitäts-Sicherungsmaßnahmen, die einen erheblichen Aufwand verursachen und bisher voll gegriffen haben.


Saatgut mit gentechnisch verbesserten Eigenschaften ist also derzeit in Europa nicht zu vermarkten. Dem entsprechend hat KWS bereits im Vorfeld des Zulassungsverfahrens der ersten gentechnisch verbesserten Kulturpflanze in Deutschland, der KWS Silomais-Sorte "Artuis", einen freiwilligen Vermarktungsverzicht erklärt. Ziel war es, "Artuis" unbürokratisch in Begleitforschungsmaßnahmen einbringen zu können. Doch durch eine Intervention des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft wurde das Zulassungsverfahren mit Hinweis auf weitere Prüfungen unterbrochen. KWS hat dies akzeptiert und beim zuständigen Bundessortenamt die Aussetzung des Zulassungsverfahrens für "Artuis" beantragt, um weitere Prüfungsergebnisse abzuwarten. Damit ist wohlgemerkt diese neue Sorte nicht zurückgezogen, sondern aufgrund der zusätzlich geforderten Prüfungen zunächst "auf Eis gelegt". Oder anders gesagt: Ihre Chancen schmelzen dahin, denn wer will künftig schon ein altes Modell kaufen?


Es wird wohl generell so sein, dass sich die Markteinführung der neuen Sortenprodukte weiter verzögert, weil dies aus politischer Sicht so gewollt ist. Für KWS wäre dies akzeptabel, wenn sich durch behutsames Vorgehen letztlich ein innovationsfreundlicheres Klima in unserem Lande ergäbe. Hier ist in erster Linie die Politik gefordert. Dem von unserer neuen Ministerin Renate Künast, die inzwischen auch KWS besucht hat, geplanten Diskursprojekt über Grüne Gentechnik stehen wir konstruktiv gegenüber. Die Dinge dürfen sich aber nicht lediglich nur auf’s Reden beschränken, es muss auch von der Politik gehandelt und praktische Erfahrungen gewonnen werden.

VI. Wie sieht es dem gegenüber in Nordamerika aus? Von den im letzten Jahr weltweit über 53 Mio ha gentechnisch veränderter Pflanzen wurde der ganz überwiegende Teil in den USA angebaut. Beim Sojabohnen-Anbau beläuft sich der Anteil der neuen Sorten bereits auf über 2/3, beim Mais sind es rund 1/4. Dem entsprechend stieg auch der Anteil gentechnisch verbesserter Sorten am Umsatz unseres Unternehmens AgReliant im letzten Jahr auf 27 %, dies entspricht 24 Mio $. In der KWS Gruppe macht das unter Berücksichtigung der Konsolidierungsquote aber erst gute 2 % des Umsatzes aus.


Sie sehen, KWS ist keine Gentec-Company, sondern wir sind ein klassisches Züchterhaus. Nichts desto weniger sind wir davon überzeugt, dass die neuen Technologien einen großen Innovationsschub bringen werden. Deshalb
forschen wir auf diesem Sektor weiter, auch wenn wir gegenwärtig in Europa aufgrund der mangelhaften politischen Rahmenbedingungen keine Freilandversuche mehr durchführen, sondern dies in den USA tun. Aber die Forschung läuft hier weiter in unseren Labors, die in dem Gebäude Ihnen jetzt gegenüber liegen. (Der Rundgang heute für interessierte Aktionäre findet übrigens diesmal nicht durch die PLANTA-Labors statt, sondern durch die weltweit modernste Veredelungsanlage für Zuckerrübensaatgut.)


VII. Lassen Sie mich hier noch einen weiteren Gedanken anfügen: Neben der Vielfalt der bearbeiteten Kulturpflanzen ist auch die Vielfalt der bearbeiteten Märkte ein wichtiger Faktor für die Entwicklung unseres Unternehmens. KWS ist heute in 65 Ländern der gemäßigten Klimazone präsent. Diese weltweite Präsenz spiegelt sich in einem von Jahr zu Jahr steigenden Auslandsumsatz auf jetzt genau 66 % wider.


Die Forderungen der Märkte gilt es möglichst vollständig abzudecken. Für die von uns züchterisch bearbeiteten Kulturpflanzen bieten wir daher neben der großen Palette konventionell gezüchteter Sorten auch ökologisch produziertes Saatgut an. Dies ist in der Öffentlichkeit bislang noch gar nicht so richtig wahrgenommen worden, obwohl KWS bereits vor Jahren als eines der ersten Unternehmen der Branche ökologisch produziertes Saatgut mit in das Programm aufgenommen hat.


Der Markt für ökologische Landwirtschaft umfasst heute in Europa ein Volumen von knapp 3 %, Tendenz steigend. Die Anforderungen von Öko-Landwirten an ihr Saatgut sind teilweise andere als in der heute vorherrschenden Landwirtschaft. Wir sind der Überzeugung, dass beide Formen der Landwirtschaft in Zukunft ihre Berechtigung nebeneinander haben und wollen unsere Kunden aus den jeweiligen Marktsegmenten natürlich jeweils voll zufrieden stellen. Insofern wollen wir auch für die ökologische Landwirtschaft weitere Erfahrungen sammeln und haben uns deshalb entschlossen, einen Landwirtschaftsbetrieb ökologisch zu bewirtschaften, um dort auch entsprechende Entwicklungsarbeiten durchführen zu können. Im Zuge einer Zession hat sich kürzlich ein renommierter Landwirt der hiesigen Region aus Altersgründen von seinem Betrieb getrennt und KWS zur Umstellung auf Öko-Landbau anvertraut. Sie sehen, KWS spielt wirklich auf der gesamten Klaviatur von Pflanzenzüchtung und Saatgut.

Unsere drei wesentlichen Produktsäulen sind Saatgut und Sorten für Zuckerrüben, Mais und Getreide. Hinzu kommen als ergänzende Produkte noch der Körnerraps und Sonnenblumen, zwei wie ich finde besonders schöne Pflanzen. Und es gibt noch eine dritte schöne Pflanze, die ursprünglich sogar mal als Zierpflanze aus Südamerika eingeführt wurde, ehe sie der alte Fritz als Nahrungsmittel hoffähig machte: Solanum tuberosum, die Kartoffel. Erst vor wenigen Wochen hat sich KWS entschlossen zu einem stärkeren Engagement auf dem Sektor der Verbesserung von Pflanzkartoffeln. Wir haben unsere Beteiligung an der SAKA-RAGIS per 1.1.2002 von 34 % auf rund 45 % erhöht. Dies bedeutet, dass wir uns auf dem Pflanzkartoffelsektor stärker einbringen wollen, zumal wir gute Chancen sehen durch die anstehende EU-Erweiterung (Stichwort: Ernährungs-gewohnheiten z. B. in Polen) sowie durch die Perspektiven der Biotechnologie gerade bei der Kartoffel.


Die SAKA-RAGIS ihrerseits hat sich im gleichen Zuge kapitalmäßig engagiert in der vertikalen Verarbeitungsschiene, um dem Großhandel mundgerecht unsere Sorten in allen gewünschten Sortierungen anbieten zu können. Der Markt ist stark umkämpft. Umso erfreulicher ist der Mehrheitserwerb an der renommierten BÖHMER KG, der kurz vor Weihnachten effektuiert werden konnte. Über erste Markterfolge werden wir Ihnen spätestens bei der nächsten HV berichten können.

IX. Meine Damen und Herren, ich komme damit zum Schluss meiner Ausführungen, sozusagen zum Resümee des abgelaufenen Geschäftsjahres: Hinter uns liegt ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr, über das Ihnen meine Kollegen gleich noch im Einzelnen berichten werden. Auf dieser Basis schlagen Vorstand und Aufsichtsrat Ihnen die Ausschüttung einer um 3 € auf 10 € erhöhten Dividende vor. Damit wird eine Gesamtausschüttung in Höhe des Vorjahres erreicht, in der ein einmaliger Bonus von 3 € eingeschlossen war. Die Ausschüttung bleibt dieselbe, aber die Qualität hat sich deutlich verbessert.


Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass der Umsatz pro Mitarbeiter von 162 auf 187 T€ stieg. Die Mitarbeiterzahl unserer Gruppe erhöhte sich um 2 % auf gut 2.100 Köpfe. Davon sind rund 1.100 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. Allein die KWS SAAT AG ist mit ihren 750 Beschäftigten und einem Anteil von gut 10 % Auszubildenden weiterhin ein nicht unwesentlicher Faktor am südniedersächsischen Arbeitsmarkt. Der Vorstand ist der Auffassung, dass ein entscheidender Wert des Unternehmens in den Köpfen der Mitarbeiter liegt. Deshalb haben Fortbildungsprogramme und Personalentwicklung bei uns einen besonders hohen Stellenwert. Dies wird auch in Zukunft so bleiben und weiter ausgebaut werden.


Überhaupt tun wir eine ganze Menge für ein dynamisches Betriebsklima. Das geht los bei den erheblichen Investitionen in zeitgemäße Büros und Labors mit viel Glas, Licht und Transparenz. Hinzu kommt die sogenannte Kunst am Arbeitsplatz, die wir gerade hier im Biotechnikum fördern mit Wechsel-ausstellungen junger Künstler aus der Region, deren Werke in den Aufenthaltsräumen, Teeküchen, Sitzungszimmern und Fluren hängen. Und schließlich sind wir überzeugt, dass ein gutes Betriebsklima auch zusammenhängt mit der Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln, mit Toleranz und Spaß bei der täglichen Arbeit. In dieser Richtung wollen wir uns und unser Unternehmensprofil weiterentwickeln (vgl. S. 6 im GB). Sicherlich spreche ich auch in Ihrer aller Namen, wenn ich an dieser Stelle allen KWS Mitarbeitern einmal herzlich für das Geleistete und Erreichte danke!

X. Lassen Sie mich abschließend als Ausblick sagen, dass wir auf Grundlage dieses außerordentlich erfolgreichen Geschäftsjahres davon ausgehen, auch im laufenden Geschäftsjahr unsere Marktposition weiter zu festigen. Auch das Image von KWS im landwirtschaftlichen Umfeld dürfte sich weiter positiv entwickeln. So hat gerade die laufende Grüne Woche in Berlin bei Veranstaltungen der DLG gezeigt, dass KWS mit als Schrittmacher des technischen Fortschritts wahrgenommen wird. Auch unseren Aufsichtsrats-mitgliedern sei für ihr souveränes Engagement an dieser Stelle besonders gedankt.


Zurück zur Entwicklung der KWS: Ertragsstärke ist für uns wichtiger als Umsatzwachstum. Die erfolgreichen Weichenstellungen und Investitionen der vergangenen Jahre sollen fortgeführt werden. KWS setzt weiterhin auf sinnvolle Kooperationen und Allianzen, zumal wir damit besonders im Ausland beste Erfahrungen gemacht haben. Im Übrigen wollen wir ein transparentes und speziell für unsere Aktionäre nicht nur zahlenmäßig attraktives sondern auch sympathisches Unternehmen bleiben. Auch daran wollen wir uns messen lassen.


 
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