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KWS bestätigt gute Prognose für das Geschäftsjahresende (27.05.2011)

Umsatz steigt nach den ersten neun Monaten um 12 % auf 656,2 Mio. € – Betriebsergebnis (EBIT) verbessert sich um mehr als 15 % auf 136,4 Mio. € – Segment Mais ist stärkster Umsatzträger und wächst um 18 %

(Einbeck, 27.5.2011 Nr.25/gf) – Die KWS SAAT AG (ISIN: DE0007074007), eines der international führenden Saatzuchtunternehmen, hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 (per 30.6.) den Umsatz um fast 12 % auf 656,2 (586,9)* Mio. € gesteigert. Das Betriebsergebnis erhöhte sich überproportional zu den Erlösen und kletterte um gut 15 % auf 136,4 (118,2) Mio. €. Das Segment Mais kompensierte mit dem größten Umsatzbeitrag die leichten Rückgänge im Segment Zuckerrüben. Durch die späte Aussaat in Nordamerika haben sich die Erlöse bei Zuckerrüben ins vierte Geschäftsquartal verschoben. Für das Gesamtjahr bekräftigt KWS die zuletzt angehobene Prognose und erwartet einen Anstieg des Gruppenumsatzes um rund 10 % auf 830 Mio. €. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wird mit einem Zuwachs um 40 % auf 115 Mio. € gerechnet.

Erfreuliche Entwicklung in allen Segmenten
Durch Marktanteilsgewinne in den europäischen Kernmärkten und einer Steigerung des Umsatzes in Nordamerika ist das Segment Mais nach neun Monaten erneut deutlich gewachsen. Die Erlöse im Segment Mais stiegen um 18 % auf 376,1 (317,6) Mio. €. Signifikante Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen beflügelten das EBIT um knapp 57 % auf 65,4 (41,7) Mio. €. Im Segment Zuckerrüben sank der Umsatz dagegen leicht um 3 % auf 182,9 (188,1) Mio. €. Der Verlauf eines Gerichtsverfahrens zum Anbau von Roundup Ready® Zuckerrüben und schlechte Witterungsverhältnisse haben in Nordamerika zu einer Verschiebung der Aussaat in das vierte Quartal geführt. Das Ergebnis lag mit 45,5 (43,7) Mio. € aber über Vorjahr. Im Segment Getreide stieg der Umsatz um 10 % auf 71,7 (65,0) Mio. €. Trotz höherer innerbetrieblicher Lizenzeinnahmen für die Produktentwicklung sank das Ergebnis im Segment Züchtung & Dienstleistungen erwartungsgemäß auf 7,7 (19,0) Mio. €, da die F&E-Aufwendungen deutlich gestiegen sind.

Investitionen werden Vorjahresniveau erreichen
Zur Sicherung des langfristigen Wachstums investiert KWS unverändert in Forschung und Produktentwicklung. Im Vordergrund standen in den ersten neun Monaten Investitionen für die Erweiterung von Forschungskapazitäten am Stammsitz in Einbeck (Niedersachsen) und die Errichtung weiterer Maisproduktionsanlagen im Ausland. Bislang wurden insgesamt 30,3 (44,3) Mio. € aufgewendet. Mit dem Zukauf im Bereich Kartoffelzüchtung und noch ausstehenden Ersatzinvestitionen dürfte das Gesamtvolumen wieder das Vorjahresniveau (58,4 Mio. €) erreichen. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich zum Stichtag 31. März auf 3.650 (3.501).

Ausblick: Prognose vom 2. Mai bestätigt – Betriebsergebnis soll um 40 % steigen
Nach der in den meisten Regionen beendeten Frühjahrsaussaat hatte der Vorstand Anfang Mai die Prognosen für das Gesamtjahr deutlich angehoben. „Die erfreuliche Höhe des zu erwartenden Jahresabschlusses 2010/2011 der KWS Gruppe verdanken wir der Fortsetzung des operativen Wachstums und der Tatsache, dass wir in diesem Jahr hohe außerordentliche Erträge erzielen. Daher wird der Umsatz der KWS Gruppe voraussichtlich um 10 % und das Betriebsergebnis um 40 % gegenüber dem Vorjahr steigen. Gleichzeitig haben wir unser F&E-Budget um 13 % auf 110 Mio. € angehoben“, so Hagen Duenbostel, Finanzvorstand der KWS SAAT AG.

Ansprechpartner:
Georg Folttmann
Tel.: 0 55 61 / 311-640
g.folttmann@kws.com

* Die Zahlen in Klammern beziffern den entsprechenden Vorjahreswert


 
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