Deutschland Innovation Ökologischer Landbau Sortenentwicklung für den Ökologischen Landbau

Sortenentwicklung für den Ökologischen Landbau

Bei Mais und Getreide bestehen eigene Züchtungsprogramme für den ökologischen Landbau.

Wichtige Züchtungsziele sind vor allem die Unterdrückung von Unkräutern und Resistenzen gegen samenbürtige Krankheiten. Der ökologische Landbau unterscheidet sich von der konventionellen Landwirtschaft durch eine spätere Stickstoffverfügbarkeit während der Vegetationsperiode. Noch stärker als in der konventionellen Landwirtschaft steht im ökologischen Landbau neben dem möglichen Ertragspotential die Ertragsstabilität im Vordergrund.

Als erste Maissorte, die auch unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus selektiert worden ist, erhielt die Sorte KWS 5133 ECO im März 2007 eine Vertriebsgenehmigung durch das Bundessortenamt. Die Sorte zeichnet sich durch eine gute Unkrautunterdrückung aufgrund einer geringen Kälteempfindlichkeit und einer zügigen Jugendentwicklung aus.

Die vielen positiven Erfahrungen, die wir seit 2003 mit der Selektion auf ökologisch bewirtschafteten Flächen gemacht haben, und nicht zuletzt die züchterischen Erfolge, die wir in sehr kurzer Zeit realisieren konnten, haben uns veranlasst, die Züchtung für den ökologischen Landbau zu intensivieren.

Ziele

Strategisches Ziel

Züchterische Bearbeitung weiterer Eigenschaften bei Mais:

  • Produzierbarkeit unter Öko-Bedingungen
  • Toleranz gegenüber tieferer Saatgutablage als Schutz gegen Krähenfraß
  • Adaptation der Energiemaissorten an den ökologischen Landbau

 

 

Verunkrautung in Mais

verunkrautung in Öko-Mais

Der hohe Unkrautdruck im ökologischen Landbau erfordert besondere Sorteneigenschaften.