Stellungnahme zu den Gegenanträgen zur Hauptversammlung am 17. Dezember 2009
Die Verwaltung hält an ihren Beschlussvorschlägen zur Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung der KWS SAAT AG am 17. Dezember 2009 in Einbeck fest und nimmt zu den Gegenanträgen wie folgt Stellung:
Wir halten die Aussagen der Gegenanträge für unbegründet.
KWS als ein international führendes und verantwortungsbewusstes Pflanzenzüchtungsunternehmen bietet für die unterschiedlichsten Regionen und Bedürfnisse von Landwirten in den gemäßigten Klimazonen der Erde ein umfassendes Portfolio an Sorten im Bereich der landwirtschaftlichen Kulturarten an. Leistungsfähige standortangepasste Sorten stellen in der Landwirtschaft einen Grundbaustein für ein effizientes, umweltfreundliches und ressourcenschonendes Wirtschaften dar. KWS hat sich selbst zur Nachhaltigkeit verpflichtet und stellt sich den mannigfaltigen Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. Eine wachsende Weltbevölkerung, sich ändernde Umweltbedingungen aufgrund des Klimawandels und Ressourcenknappheit stellen heute besondere Anforderungen an die Pflanzenzüchtung dar, die KWS aufgegriffen hat, um frühzeitig Lösungen für eine nachhaltige und optimierte Landwirtschaft unterbreiten zu können.
Die Wahl der Züchtungsmethoden und –verfahren richtet sich dabei nach den genannten Anforderungen und den Chancen, möglichst schnell und effizient neue Ziele umsetzen zu können. Zu diesen Methoden gehören auch biotechnologische Verfahren wie die Gentechnik, die zur Lösung der Probleme ihren Beitrag leisten kann. Die in den Gegenanträgen genannten potentiellen Risiken sind unbegründet, da alle Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen und die Vermarktung selbst erst nach umfassenden und strengen Kontrollen und Genehmigung der dafür zuständigen Behörden erfolgen.
Unterschiedliche Bedürfnisse der Gesellschaften in z.B. Nordamerika und Europa an die moderne Landwirtschaft – von ökologischen über konventionelle Systeme bis hin zum Einsatz gentechnisch veränderter Sorten – bedingen passgenaue Antworten, die KWS gerne in einem weitgefächerten Sortenangebot bereitstellt. So spricht der Erfolg der gentechnisch veränderten herbizidtoleranten Zuckerrübe in den USA – über 95 % der Anbaufläche wurde in 2009 mit diesen Zuckerrüben bestellt – für den Einsatz der Technologie.
Einbeck, 11. Dezember 2009
KWS SAAT AG