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Mit Hybridroggen auf die Überholspur?

Unter dem Titel „Mit Hybridroggen auf die Überholspur?“ erlebten die Besucher im Forum 1 auf den DLG-Feldtagen in Mariaburghausen eine interessante Informationsveranstaltung rund um den Roggen.

Den Anfang machte Robert Bohla, Pflanzenbauberater der NU Agrar, mit dem Thema  „Produktionstechnik im Roggenanbau“. Hierbei wurden zusammenfassend die Kernpunkte des Winterroggenanbaus erläutert. Die geringen Standortansprüche machen Roggen zu einer pflanzenbaulich und wirtschaftlich sehr interessanten Fruchtart.

Im anschließenden Vortrag stellte Henrike Garbers, Produktmanagerin Roggen bei KWS Getreide, den neuen Vergleich der Futtergetreidearten vor. Neu an dem Vergleich ist, dass er auf den Auswertungen der offiziellen Landessortenversuche 2011 bis 2015 basiert. Hierbei zeigt sich deutlich, dass der Hybridroggen oft im Ertrag unterschätzt wird und unter nahezu allen Bedingungen das höchste Ertragspotenzial der Wintergetreidearten besitzt.

Landwirt Andreas Forster aus Pleinfeld in Mittelfranken schilderte dann sehr eindrucksvoll seine Erfahrungen mit Roggen in der Schweinefütterung. In seiner Futterration steigert er den Roggenanteil von 21 % in der Vormast bis auf 45 % in der Endmast. Hohe Anteile von Roggen im Futter überzeugen ihn sowohl in der Leistung der Tiere als auch in der Wirtschaftlichkeit der Fütterung.

Die Innovationen und den enormen Zuchtfortschritt beim Hybridroggen stellte Dr. Malte Finck, Leiter Marketing bei KWS Getreide, dar. Durch das System VorsprungPlus erreicht der Fortschritt noch schneller die Praxis. Das Netz an eigenen Exaktversuchen wird mit Hilfe klar definierter Prozesse intensiv betreut und wurde gerade ISO-ausgezeichnet. Die neuen ertragsstarken Roggenhybriden KWS DANIELLO, KWS GATANO und KWS BINNTTO* stehen der Praxis zur Aussaat 2016 zur Verfügung.

 

*in der EU zugelassene Sorte, in Deutschland im letzten Jahr der Wertprüfung.
 

21.06.2016

 

 

 
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