KWS: Nachhaltigkeit Organisation der Nachhaltigkeit Dialog mit Anspruchsgruppen

Dialog mit Anspruchsgruppen

Einen hohen Stellenwert in der Umsetzung von Nachhaltigkeit haben bei KWS der interne und externe Dialog. Wir kommunizieren, was wir tun. So ist unser unternehmerisches Handeln auf allen Ebenen und in jedem Bereich nachvollziehbar. Dabei ist der Dialog der KWS durch größtmögliche Offenheit und Vertrauen in ihre Dialog-Partner gekennzeichnet.


Mit den Herausforderungen an die Landwirtschaft, die sich aus dem global wachsenden Nahrungs- und Energiebedarf, dem Klimawandel und den damit verbundenen wirtschaftlichen, ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen weltweit ergeben, wächst das Spektrum der Themen und der Gesprächspartner. Diese umfassen Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Finanzmarkt, Medien, Politik, Parteien und Gesetzgebung, landwirtschaftliche Märkte, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Verbände, Behörden, berufliche Organisationen, Kirchen, Verbraucher- und Berufsgenossenschaften.

Im »Code of Business Ethics« haben sich die Mitarbeiter zu respektvollem Miteinander und zur Ausgestaltung unserer Verantwortung verpflichtet. Denn jeder einzelne Mitarbeiter trägt für KWS Verantwortung in seinem gesellschaftlichen Umfeld, im Umgang mit Behörden, in der Öffentlichkeit und im Unternehmen selbst.

KWS ist Mitglied in zahlreichen landwirtschaftlich orientierten Verbänden, berufsständischen Vereinigungen und wissenschaftlichen Einrichtungen und wird in diesen Organisationen durch Unternehmensvertreter repräsentiert. Der wissenschaftliche Austausch erfolgt weltweit durch Teilnahme an Kongressen, Kooperationen mit Hochschulen und auch durch eigene wissenschaftliche Kolloquien und Veranstaltungen vor Ort. Der kontinuierliche Dialog mit Vertretern der Politik und Regierungen wird auf kommunaler Ebene, Landes- und Bundesebene bis hin zur Europäischen Union geführt. Dabei ist es auch unser Anliegen, das Meinungs- und Forschungsklima am Standort Deutschland und die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zur Nutzung der Grünen Gentechnik mit zu gestalten.

Die jährlich rund 5.000 Besucher bei KWS in Einbeck werden hauptsächlich durch das landwirtschaftliche Fachpublikum geprägt. Unterstützt wird dieser Dialog durch Informationsmaterial in Bild und Schrift für die interne und externe Kommunikation, beispielsweise durch die betriebsinterne Mitarbeiterzeitschrift »KWSIntern«, den externen Newsletter »KWS im Dialog« und Fachbroschüren zu landwirtschaftlichen Themen.

Unsere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben diskutieren wir seit 1990 mit unabhängigen Experten der verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen im »Kuratorium Pflanzenzüchtung«, das KWS ins Leben gerufen hat.

KWS bietet Vertreterinnen und Vertretern gesellschaftlicher Gruppen in der Region Leine-Solling seit 2009 ein Dialogforum an, das zweimal im Jahr stattfindet.

 

Diskussionen und Kontroversen zur Grünen Gentechnik

Mit dem Einsatz von gentechnischen Methoden in unseren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Pflanzenzüchtung haben wir auch gesellschaftliche Verantwortung für die Einführung dieser neuen Technologie übernommen. Wir sehen uns in der Verpflichtung, in unseren Veranstaltungen, Pressemitteilungen und Informationsschriften darüber umfangreich zu informieren. Die Entwicklung von Verfahren und Anwendungsmöglichkeiten der Grünen Gentechnik für die Landwirtschaft wird in Deutschland und Europa seit ihren Anfängen von einer intensiven Diskussion um ihre Chancen und Risiken begleitet.

Wir führen die Diskussion um die Grüne Gentechnik mit allen Interessengruppen wie Wissenschaftlern, Vertretern aus Politik, Kirchen, Verbänden, Kunden und bürgerlichen Interessenverbänden. Der offene, sachlich-kritische und kontinuierliche Informations-, Meinungs- und Erfahrungsaustausch ermöglicht uns die Reflexion der Ziele, Methoden und Ergebnisse unserer Arbeit.