KWS: Nachhaltigkeit Betrieblicher Umweltschutz Umweltmanagement Aktuelles

Funktionsprüfung und Zertifizierung des Managementsystems

Das Team der internen Auditoren bestand im Geschäftsjahr 2010/2011 aus insgesamt 28 Mitarbeitern (21 Mitarbeitern der KWS SAAT AG und 7 Mitarbeitern der KWS LOCHOW GmbH). Sieben Auditoren haben sich in einem zweitägigen Workshops in Audittechniken fortgebildet. Im Frühjahr 2011 wurde das Integrierte Managementsystem durch die Zertifizierungsgesellschaft SGS-ICS bis zum April 2014 rezertifiziert Das System wird in den kommenden zwei Jahren einer Reorganisation, Internationalisierung und stärkeren Fokussierung auf  die wertschöpfenden Geschäftsprozesse unterzogen. Das System soll den Mitarbeitern für die im vergangenen Geschäftsjahr verabschiedeten weltweit geltenden Rules & Guidelines die operative Verknüpfung und eine Struktur für deren Umsetzung bieten. (vgl. dazu Kapitel Management der Verantwortung.

Investitionen in technische Anlagen 

Im Geschäftsjahr 2010/2011 sind für den Bau des Biogas-BHKWs 1,9 Mio. € und für den Neubau von Kühl- und Klimaanlagen für den Bereich Züchtung und Forschung 2,7 Mio. € aufgewendet worden. Für die Instandhaltung und Wartung von Anlagen in der Energieerzeugung und -verteilung, Klimatisierung von Gebäuden, Betriebssicherheit und weitere umweltrelevante Anlagen sind 1,95 Mio. € an Kosten angefallen.

Für das Geschäftsjahr 2011/2012 sind Investitionen im Bereich Umweltschutz und Energieeffizienz in Höhe von 3,14 Mio. € am Standort geplant. Davon entfällt der Hauptteil auf eine Optimierung der Wärmeversorgung und der Trocknungsprozesse für die Saatgutaufbereitung und die Klimatisierung der Gewächshäuser zur Versorgung mit Kälte

Implementierung der neuen EU-Abfallrahmenrichtlinien

Am 12. Dezember 2008 ist die Richtlinie 2008/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über Abfälle (Abfallrahmenrichtlinie) in Kraft getreten. Ziel der Richtlinie ist es, die  Auswirkungen der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen zu verringern, die Gesamtauswirkungen der Ressourcennutzung zu reduzieren und die Ressourceneffizienz der Abfallwirtschaft in der europäischen Union zu verbessern. Die Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht soll durch eine Novellierung des Gesetzes zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes durch  Verabschiedung im Winter 2011/2012 erfolgen. Mit der Novellierung des Abfallrechts wird  eine ökologisch und ökonomisch effizientere Ausrichtung der Abfallwirtschaft und ein effizienteres Ressourcenmanagement  angestrebt (Quelle: Gesetzentwurf der Bundesregierung). Die sich möglicherweise daraus ergebenden Veränderungen in der Organisation der Entsorgungswirtschaft werden nach der Verabschiedung unter Berücksichtigung vorgegebener Fristen geprüft und umgesetzt.