KWS: Nachhaltigkeit Mitarbeiter Handlungsfelder und Aktuelle Entwicklungen Arbeitssicherheit und Gesundheit

Arbeitssicherheit und Gesundheit

Arbeitssicherheit und Gesundheit

Das frühzeitige Erkennen, Verstehen und Ergreifen von Maßnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter hat in der KWS seit jeher einen hohen Stellenwert. Insbesondere die landwirtschaftlichen Tätigkeiten vor allem im Bereich der Sortenzüchtung sind zum einen durch ein höheres Verletzungsrisiko aufgrund der intensiven Handarbeit auf den Versuchsfeldern und in den Gewächshäusern geprägt. Zum anderen stellen witterungsbedingte Einflüsse einen nicht unwesentlichen Faktor beim Unfallgeschehen dar.

 

Arbeitssicherheitssystem

Bereits 1974 wurde ein entsprechendes Arbeitssicherheitssystem im Unternehmen eingeführt. Die Organisation der Arbeitssicherheit ist vom zuständigen Vorstand unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im integrierten Managementsystem geregelt. Neben diversen Überprüfungen und Überwachungen durch externe Aufsichtsbehörden sorgt die interne Organisation für klare Verantwortlichkeiten, die Bereitstellung von Personal und Ressourcen und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems.

Jeder Vorgesetzte ist für seinen Teilbereich verantwortlich. Er muss alle erforderlichen Maßnahmen zum Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz treffen. In diesem Rahmen sorgt er auch für die regelmäßige Überprüfung und Wartung von Betriebsanlagen und technischen Arbeitsmitteln sowie für regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter und gibt entsprechende Sicherheitsanweisungen.

Alle Beschäftigten werden damit in die Lage versetzt, proaktiv und präventiv bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mitzuwirken. Sie melden Risiken und machen Vorschläge für die diesbezügliche Optimierung von Arbeitsabläufen.

Es ist uns ein ständiges Anliegen, durch Sicherheitsunterweisungen, durch die aktive Vorbildfunktion der Vorgesetzten und die Sensibilisierung der Mitarbeiter eine Verminderung der Unfälle zu erreichen. Auch das Schulungsprogramm ist exakt darauf ausgerichtet.

In den letzten 20 Jahren konnte KWS durch diesen Ansatz umfangreiche Verbesserungen durch verschiedenste Maßnahmen verwirklichen. Die Verwendung von Handsicheln bei der Einzelpflanzenernte stellte beispielsweise lange eine besondere Gefährdung unserer Mitarbeiter dar. Durch den Einsatz von innovativen Materialien in der Schutzhandschuhfertigung, die Benutzung von hautsympathischen, leichten Schnittschutzhandschuhen sowie durch die Entschärfung der Sichelspitze konnte in den letzten Jahren eine Minimierung der Schnittverletzungen um fast 100% erreicht werden. Dennoch wird kaum ein anderer Arbeitsbereich durch Witterungseinflüsse und unebene Bodenverhältnisse derart negativ beeinflusst und hat daher im Vergleich zu anderen Bereichen den prozentual höchsten Anteil an Unfällen durch Ausrutschen, Stolpern und Stürzen.

 

Gesundheitsschutz

Die betriebsärztliche Betreuung wird durch einen Facharzt für Arbeitsmedizin und Innere Medizin mit langjähriger Berufspraxis durchgeführt. Er steht den Mitarbeitern wöchentlich zu persönlichen Beratungsgesprächen zur Verfügung und organisiert mit der Abteilung für Personalwesen die vorgeschriebenen gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorsorgeuntersuchungen in Abstimmung mit den Belangen der Mitarbeiter und der betrieblichen Abläufe.

 

Werkfeuerwehr

Fester Bestandteil des Arbeitssicherheitssystems und des Gesundheitsschutzes bei KWS sind eine einsatzstarke Werkfeuerwehr und der Sanitätsdienst.

Aus einfachsten Anfängen im Jahr 1974 als Lösch- und Sanitätsgruppe einer Betrieblichen Katastrophenschutzorganisation entwickelten sich eine einsatzstarke Werkfeuerwehr und ein Sanitätsdienst. Ihr Erhalt wird durch die regelmäßige Fortbildung der Mitglieder und die Wartung und Modernisierung der Einsatzfahrzeuge inklusive der technischen Ausrüstung sichergestellt.

Das Aufgaben- und Einsatzspektrum wurde in den letzten Jahren durch interne und externe technische Hilfeleistungen vielfältiger. Mittlerweile sind fünf Betriebssanitäter für alle Ersthelfereinsätze auf dem Betriebsgelände verantwortlich. Ihre Einsatzschwerpunkte sind akute Herz-Kreislauf-Beschwerden und speziell für diese Einsatzzwecke stehen fünf Frühdefibrillatoren zur Verfügung. Die Werkfeuerwehr der KWS unterstützt auch Einsätze der Feuerwehren in der Region Einbeck. Aufgrund ihrer guten, jahrelangen Zusammenarbeit mit den externen Hilfskräften, wie DRK, THW und Freiwillige Feuerwehr und dem nachgewiesenen exzellenten Ausbildungsstand wurde sie vom zuständigen Polizeipräsidenten per Urkunde im Dezember 2006 zur Werkfeuerwehr ernannt.

Der zwischenzeitliche Führungswechsel in der Leitung erfolgte reibungslos. Die durchgeführten externen Überprüfungen gaben keinen Anlass zur Beanstandung.

Aus- und Weiterbildungsseminare an der Landes Feuerwehrschule in Celle wurden verstärkt genutzt.  Durchschnittlich 10mal pro Jahr wird die Werkfeuerwehr von der örtlichen Feuerwehr zur Unterstützung angefordert.

 

Organisation Arbeitssicherheit

Betriebssanitäter

Betriebssanitäter der KWS

Betriebssanitäter der KWS