Vorsicht Schnecken
Nach der Aussaat Befallskontrollen durchführen!Befallsfördernde Faktoren:
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schwere, klutige und feuchte Böden mit hohem Anteil an Hohlräumen;
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bodendeckende Zwischenfrüchte (Mulch- und Direktsaatverfahren);
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Temperaturen zwischen 18°C und 25°C / Bodenfeuchte 50-75%;
Biologie:
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Eiablage von März bis November (Höhepunkte: später Frühling u. später Sommer;
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Symptome: silbrig glänzende Schleimspuren;
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ab-/angefressene Keimpflanzen; Streifenfraß auf den Blättern;
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vom Keim her angefressene Saatkörner;
Befallskontrolle:
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tägliche Kontrolle in der kritischen Zeit nach der Saat bis zum 2-4 Blattstadium;
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Schleimspuren; "Schneckenfolien" (Bretter, Platten);
- Ackerbauliche Bekämpfung: Bodenhohlräume durch Bodenbearbeitung verhindern;
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Rückverfestigung des Saatbettes; rotierende Bodenbearbeitungsgeräte;
Befallsermittlung und Bekämpfung:
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Zur Befallsermittlung werden Schneckenfolien oder befeuchtete Jutesäcke ausgelegt und mit Schneckenkorn beködert. Treten Schnecken auf, sind unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um Pflanzenverluste einzudämmen. Die Schadschwelle liegt bereits bei zwei Tieren je m². Zur Zeit sind drei Schneckenköder in Zuckerrüben zugelassen (Mesurol, Delicia-Schneckenlinsen, Ferramol).