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Drei Jahrzehnte: Neue Ausstellung für Kunst im BiT der KWS

Vorstandsmitglied Dr.  Peter Hofmann, Künstlerin Ute Gruenwald und Kunsthistorikerin Ulla Feiste während der Eröffnung der Ausstellung
Vorstandsmitglied Dr. Peter Hofmann, Künstlerin Ute Gruenwald und Kunsthistorikerin Ulla Feiste während der Eröffnung der Ausstellung

11.11.2015

Auf großformatige Werke, malerisch auf höchstem Niveau treffen die Besucher der 43. Kunstaustellung im Biotechnikum der KWS SAAT SE. Die Künstlerin Ute Gruenwald zeigt dort Arbeiten aus drei Jahrzehnten. Zuckerrüben, Zucker und landwirtschaftliche Wege sind dabei die zentralen Themen, die die Göttingerin in ihren Werken fasziniert betrachtet. Die Malerei selbst versteht sie als einen Prozess. Nichts ist, wie es anfangs scheint!

„Arbeiten in diesen Dimensionen gab es bei KWS und Kunst im BiT bisher noch nicht“, unterstrich Peter Hofmann, Mitglied des KWS Vorstandes, bei der Eröffnung, über die zwölf Werke der Künstlerin. Ausgesprochen erfreulich sei es für ihn, auch Rüben und Zucker als Thema in einer Kunstausstellung zu finden, erklärte Hofmann, weil er genau diesen Bereich bei der KWS verantwortet.

Ute Gruenwald hat sich das Staunen über die Welt erhalten. Offen und neugierig geht sie immer wieder auf neue Themen zu und erarbeitet sich malerisch Hintergründe zu bestimmten Fragestellungen“, beschrieb die Kunsthistorikerin Ulla Feiste ihre Eindrücke zu den Arbeiten. So sei die Abbildung eines Weges mehr als die malerische Wiedergabe von Landschaftsimpressionen, sie verweise auf schwierige Wegstrecken im Leben und suche nach Lösungen. Am Anfang eines Werkes stehe die Auseinandersetzung mit einem Thema, die Faszination für eine Idee. „Durch einen hohen Wiedererkennungswert ziehen die Werke die Betrachter in ihren Bann, um dann zum Nachdenken, zur Kommunikation und gesellschaftskritischen Betrachtung aufzufordern“, so Feiste.

„Ich will gar nicht so politisch sein“, antwortet die Künstlerin. Allerdings könne sie sich dem Einfluss gesellschaftlich relevanter Themen nicht entziehen. Nachrichten oder visuelle Eindrücke forderten sie heraus, diese mit der Sprache der Kunst öffentlich zu machen.

Musikalisch eingerahmt wurde die Vernissage durch Stücke für Klavier und Saxophon der Musiker  Ellen Wolpert und Günter Tepelmann. Erneute Gelegenheit für einen Besuch der Ausstellung gibt es am Donnerstag, den 7. Januar 2016 um 18.30 Uhr. Anmeldungen zu diesem Termin nimmt Bettina Alex von der KWS SAAT SE, unter Tel. 05561-311-638 oder per Mail an bettina.alex@kws.com, gern entgegen.

Über die Künstlerin: Ute Gruenwald studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Malerei und Kunst am Bau. Im Jahr 1969 wanderte sie mit Ihrer Familie in die USA aus, studierte an der California State University und der University of California, Los Angeles, und beendete das Studium 1985 mit dem Master of Fine Art. Seit 22 Jahren lebt und arbeitet die Künstlerin wieder in der Nähe von Göttingen.

 

 

Kontakt:

Mandy Schnell
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
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mandy.schnell@kws.com

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