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Kunst im BiT: Der entscheidende zweite Blick

KWS Vorstandsmitglied Eva Kienle, Künstlerin Marina Schulze und Kunsthistoriker Michael Stoeber (von links)
KWS Vorstandsmitglied Eva Kienle, Künstlerin Marina Schulze und Kunsthistoriker Michael Stoeber (von links)

31.10.2016

Meisterhaft zoomt Marina Schulze in ihren Werken Details in den Fokus des Betrachters. Fotorealistische Gegenständlichkeit löst sie auf und erreicht dadurch eine Abstraktion des Objektes. Die 46. Ausstellung im Biotechnikum der KWS SAAT SE mit dem Titel „Die köstliche Endlosigkeit des Details“ zeigt 23 Werke der Bremer Künstlerin.

„Marina Schulzes Werke spielen mit unserer Wahrnehmung. Der erste Blick täuscht und macht daher die Ausstellung zu einem spannenden Erlebnis“, begrüßte Eva Kienle, Vorstand der KWS, die Gäste der Vernissage. Wolken, Wasser und auch Lamellen von Pilzen sind die Themen der im BiT gezeigten Serien. KWS freut sich, erneut eine hochwertige Künstlerin im BiT zu zeigen, die es geschickt versteht, die Sinne des Betrachters zu schärfen. „Erst der zweite Blick auf die Werke offenbart, dass nichts so ist, wie es scheint“, mit diesen Worten hatte Eva Kienle die Gäste zum Rundgang durch die Ausstellung eingeladen.

„Die köstliche Endlosigkeit des Details ist nicht nur Thema dieser Ausstellung, sondern beschreibt auch die malerische Suche der Künstlerin. In ihren Werken spielt Schulze mit der fotorealistischen Wiedergabe eines Details solange bis sich dieses in köstlicher Abstraktion verliert“, beginnt Michael Stoeber, Kunsthistoriker aus Hannover, seine Ausführungen zur Arbeitsweise Marina Schulzes. „Nicht Nachahmung dessen, was die Künstlerin sieht, ist ihr vorrangiges Ziel, sondern Vergrößerung im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Schulze malt ihre Motive als schaue sie durch ein Mikroskop. Dabei richtet sie ihren Blick wie ein heranzoomendes Kameraobjektiv auf ihren Gegenstand“, führt der Kunstkritiker weiter aus. „Wenn Schulze in einem überwältigenden Format menschliches Haar in Großaufsicht malt, führt dieser Anblick zur Verwirrung. So fragt sich der Betrachter, was er da eigentlich sieht: ein wogendes Feld oder das Fell eines Tieres. Wahrnehmungsambivalenzen sind vorprogrammiert und von der Künstlerin erwünscht.“

Marina Schulze studierte an der Hochschule für Künste in Bremen bei Karin Knefel und Katharina Grosse. Sie erlangte ihren Meisterschulabschluss bei Karin Knefel. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Bremen.

Klassische Klavierstücke gespielt von Bennet Eicke, Student des Pianisten Gintaras Januševičius, gaben der Einführung zur Ausstellung einen perfekten Rahmen.

Interessierte können am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 18.30 Uhr, die Ausstellung noch einmal besuchen. Anmeldungen dafür nimmt Bettina Alex von der KWS SAAT SE, Tel. 05561-311-638 oder Mail an bettina.alex@kws.com, gern entgegen.

 

Über KWS*

KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.850 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 1.037 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 182 Mio. Euro und damit 17 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen: www.kws.de. Folgen Sie uns auf Twitter® unter https://twitter.com/KWS_Group.

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Kontakt:

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