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Strukturwandel verschärft sich

Berlin, 2. Februar 2005. Der Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr erheblich verschärft. Das geht aus dem Agrarbericht 2005 der Bundesregierung hervor.

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm 2004 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 372.400 ab. Bisher lag der Rückgang im langjährigen Mittel bei 3 Prozent. Die Wachstumsschwelle liegt nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums weiter bei 75 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF). Die durchschnittliche Flächenausstattung der Betriebe erreicht 45 ha.

Ein Anteil von 45 Prozent der Einzelunternehmen entfällt laut Agrarbericht auf die Haupterwerbsbetriebe, die im Durchschnitt 51,4 ha bewirtschaften. Die Flächenausstattung der Nebenerwerbsbetriebe liegt bei durchschnittlich 12,5 ha. Während Einzelunternehmen bundesweit mehr als drei Viertel der LF bewirtschaften, erreichen sie in den neuen Bundesländern nur ein Viertel; der Rest entfällt hier auf juristische Personen sowie Personengesellschaften. Insgesamt waren 2004 rund 1,27 Mio. Arbeitskräfte haupt- oder nebenberuflich in der Landwirtschaft tätig.

 

 

Landwirtschaftliche Einkommen erneut gesunken

Berlin, 5. Februar 2004: Zum dritten Mal in Folge sind die Einkommen der deutschen Landwirte geschrumpft. Alleine für das Wirtschaftsjahr 2002/03 weist der aktuelle ernährungs- und agrarpolitische Bericht der Bundesregierung ein Minus von 19,8 Prozent aus. Das entspricht durchschnittlich rund 27.000 Euro pro Betrieb.
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