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Fleischverzehr in Deutschland leicht gesunken

München, 8. März 2005. Die Bundesbürger haben im vergangenen Jahr den Fleischverzehr leicht eingeschränkt. Das erklärte der Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes (DFV), Manfred Rycken.  Danach betrug der auf den Verzehr bezogene Fleischverbrauch pro Kopf der Bevölkerung durchschnittlich 60,3 kg, das waren 200 g oder 0,3 % weniger als im Vorjahr.

Rinderherde auf der Weide
Rinderherde auf der Weide

Der Konsum von Rind- und Kalbfleisch erreichte dabei unverändert zum Vorjahr 8,8 kg. Demgegenüber pendelte der Verzehr von Schweinefleisch nach dem kräftigen Anstieg in 2003 wieder leicht zurück, und zwar um durchschnittlich 200g auf 39,5 kg. Gestiegen ist die Nachfrage nach Geflügelfleisch. Hier erhöhte sich der Verbrauch im Jahresvergleich nach Angaben von Rycken um weitere 100 g auf das Rekordniveau von 10,9 kg. Während der mittlere Pro-Kopf-Konsum von Lamm- und Schaffleisch mit 700 g stabil blieb, nahm der Verzehr der sonstigen Fleischarten weiter ab, und zwar um 100 g.  Frischfleisch im Discount und der allgemeine Billigtrend in der ersten Jahreshälfte haben offensichtlich keinen Mehrverzehr an Fleisch stimulieren können, stellte der DFV-Präsident fest. Sowohl die erwartete Fleischproduktion wie auch die Entwicklung der Konsumnachfrage lassen einen Anstieg des durchschnittlichen Fleischverzehrs als unwahrscheinlich gelten, erklärte Rycken mit Blick auf das laufende Jahr.

 

 

Schlachtviehpreise über Vorjahresniveau

Bonn, 23. Dezember 2004. Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) sieht günstige Voraussetzungen für eine rentable Schweinemast in Deutschland. Obwohl Agrarreform und Prämienentkoppelung eine Vorhersage erschweren, erwartet die ZMP für Jungbullen und Schlachtkühe stabile Erzeugerpreise, für Schlachtkälber sowie für Schweine leichte Abschläge. Von den Kälbermästern abgesehen werden die Landwirte nach ZMP-Berechnungen für Schlachtvieh aber weiterhin spürbar mehr bekommen als vor Jahresfrist.
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