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Milchpreise EU-weit unter Druck

Hannover, 13. Juli 2005. Die Milcherzeugerpreise sind EU-weit auf einen historischen Tiefstand gesackt. Ähnlich niedrige Preise, die zurzeit die Milchviehhalter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck aussetzen, gab es seit 25 Jahren nicht. Dieses Fazit zieht das Landvolk Niedersachsen aus einem internationalen Milchpreisvergleich, den der niederländische Bauernverband jetzt vorgelegt hat. Im Durchschnitt erhielten die Milcherzeuger danach im vergangenen Jahr für ein Kilogramm Milch mit 4,2 % Fett und 3,35 % Eiweiß ohne Mehrwertsteuer ab Hof 29,23 Cent.


Milch (Qulle: Photocase)
Milch (Qulle: Photocase)

Eine Spitzenposition nimmt laut Studie seit Jahren unangefochten die finnische Molkerei Kymppi mit 35,74 Cent ein. Am anderen Ende der Skala rangiert die englische First Milk Molkerei mit 24,83 Cent. Recht gut stehen sich auch die Lieferanten der französischen Molkereien Lactalis, Danone und Bongrain, die jeweils knapp über 30 Cent auszahlten. Niedersachsens Milchbauern erhielten nach einer Aufstellung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen im vergangenen Jahr im Schnitt 27,31 Cent/kg Milch. Zuletzt sorgte die BSE-Krise mit einer kräftigen Absatzbelebung auf dem Käsemarkt im Jahr 2000 in Niedersachsen für einen Auszahlungspreis von 32,12 Cent/kg, so das Landvolk.

 

 

Milchprämie wird ergänzt

Berlin, 1. März 2004. Die Ergänzungszahlungen für die Milchquote werden erhöht. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in Berlin mitteilte, tritt die Regelung am 1. März in Kraft. Damit wird das europäische Milchprämien-Reglement in nationales Recht umgesetzt .
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