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Billigpreis-Kampagnen gefährden erreichte Tierschutzstandards

Berlin, 14. Juli 2005. Billigpreis-Kampagnen auf den Lebensmittelmärkten gefährden grundsätzlich den erreichten Tierschutzstandard in den deutschen Ställen. Dabei nehmen die deutschen Bauern den Tierschutz bei der Haltung ihrer Nutztiere ernst, haben die ethischen Herausforderungen erkannt, die sowohl in der Diskussion um Tierschutzfragen wie bei der Weiterentwicklung der Haltungsformen voran getragen werden.


Rinder auf der Weide
Rinder auf der Weide

Dies geht aus der gemeinsamen Erklärung „Verpflichtung für den Schutz der Tiere in der Landwirtschaft“ der beiden kirchlichen Organisationen Ausschuss für den Dienst auf dem Lande (ADL) in der EKD und der Katholischen Landvolkbewegung Deutschlands (KLB) mit dem Deutschen Landfrauenverband (dlv) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) hervor.


Durch die Billigpreis-Kampagnen des Lebensmitteleinzelhandels und der Discounter wird das Engagement für den Tierschutz aber nicht belohnt, sondern im Gegenteil der Druck auf die Landwirtschaft verstärkt, um tierische Nahrungsmittel wie Milch, Fleisch oder Eier möglichst preisgünstig zu erzeugen. Die Verbraucher werden in der gemeinsamen Erklärung deshalb aufgefordert, beim Einkauf den erreichten hohen Tier- und Umweltschutz der deutschen Tierhaltung sowie die Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit, Transparenz und Rückverfolgbarkeit zu honorieren.

 

Tierhalter im Wettbewerb stärken

Berlin, 7. Dezember 2004. Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tierhalter zu sichern fordert das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) die Einhaltung der EU-Vorgaben bei der Novellierung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Gleichzeitig begrüßt der Verband die jüngste Beschlussfassung des Agrarausschusses des Bundesrates, neben den Vorschriften für die Schweinehaltung auch die Bedingungen für die Legehennenhaltung neu zu regeln.
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