Deutschland Service/Presse Nachrichten aus der Landwirtschaft 2005 Alle Meldungen 2005 Deutsche Schweinehalter haben kräftig aufgestockt

Deutsche Schweinehalter haben kräftig aufgestockt

Die Anzahl der Schweine in Deutschland ist in den letzten zwölf Monaten deutlich angestiegen. Das geht aus der repräsentativen Viehbestandserhebung hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Die Rinderzahl nahm demnach im gleichen Zeitraum nur noch leicht ab. Die Schafhaltung ist erheblich geschrumpft.


Nach den noch vorläufigen Ergebnissen erhöhte sich der Schweinebestand um 4,5 %, das entspricht 1,16 Mio. Tieren. Ausschlaggebend für diese Steigerung war insbesondere die Ausweitung der Mastschweine um 8,1 %, außerdem wurden 5,8 % mehr Ferkel gehalten. Im Gegensatz dazu wurde die Anzahl der Rinder in deutschen Ställen weiter reduziert, eine Entwicklung, die bereits seit 1990 feststellbar ist. Im letzten Jahr wurden 132.000 Tiere, das sind 1 %, weniger gehalten. Ins Gewicht fiel hier der 6 %ige Rückgang bei den mindestens ein Jahr alten männlichen Tieren. Die Zahl der Kühe verringerte sich um 1,4 %, während die Kälberanzahl um 3,3 % stieg. Eine deutliche Abstockung weist die Statistik für die Schafhaltung aus. Hier sank die Anzahl um 4,8 %, das entspricht 129.000 Tieren.

 

 

 

 

 

 

Schlachtviehpreise über Vorjahresniveau

Bonn, 23. Dezember 2004. Die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) sieht günstige Voraussetzungen für eine rentable Schweinemast in Deutschland. Obwohl Agrarreform und Prämienentkoppelung eine Vorhersage erschweren, erwartet die ZMP für Jungbullen und Schlachtkühe stabile Erzeugerpreise, für Schlachtkälber sowie für Schweine leichte Abschläge. Von den Kälbermästern abgesehen werden die Landwirte nach ZMP-Berechnungen für Schlachtvieh aber weiterhin spürbar mehr bekommen als vor Jahresfrist.
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