Bundesgartenschau zeigt Energie- und Industriepflanzen
Gülzow/München, 14. August 2005. Einen Eindruck von den „Ölfeldern der Zukunft“ gibt der Garten der nachwachsenden Rohstoffe des Deutschen Pavillons auf der Bundesgartenschau (BUGA) in München. Das berichtet die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Der Pavillon mit dem Namen „Biovision" bietet dabei nicht nur die Möglichkeit, das botanische Grundwissen der Besucher über Nutzpflanzen aufzufrischen, er zeigt auch anschaulich die neuen Verwendungsarten der Nahrungs- und Futtermittelpflanzen als Energie- und Rohstofflieferant, so die FNR.
„Biovision" ist der Beitrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMVEL) zur Bundesgartenschau. Die fachliche Unterstützung für den „Garten der nachwachsenden Rohstoffe", einen der insgesamt vier Themengärten, kam von der Fachagentur, dem Projektträger des BMVEL. Dem interessierten Publikum wird in München demonstriert, dass die Industrie aus Öllein Farben, Linoleum und Kosmetika produziert und aus Mais Stärke für die Papierherstellung, Klebstoffe und biologisch abbaubare Kunststoffe gewinnt. Im Garten der nachwachsenden Rohstoffe des Biovision-Pavillons können die Besucher diese und viele weitere Energie- und Industriepflanzen wachsen sehen. Außerdem zeigen Exponate die Verarbeitung der Pflanzen. So demonstriert zum Beispiel eine Destille die Herstellung von Ethanol, und ein Behälter mit Holzhackschnitzeln verdeutlicht, aus welcher Menge ein Liter der neuen synthetischen Biomass-to-liquid-Kraftstoffe (BTL-Kraftstoffe) gewonnen wird. Die BUGA ist noch bis zum 9. Oktober 2005 geöffnet.