Rüben in diesem Jahr besonders sauber
Hannover, 19. Oktober 2005. Voll im Plan liegen derzeit die niedersächsischen Zuckerrübenanbauer mit der Ernte. Nach einer Umfrage des Landvolks Niedersachsen ist bereits gut die Hälfte der Rübenfläche gerodet. Bei bisher trockener Witterung kommen die Bauern mit den Arbeiten gut voran.
Weil die Äcker trocken sind, bleibt auch der Erdanhang der Rüben gering. Das verringert schon beim Verladen aus der Miete den Reinigungsaufwand und spart nicht zuletzt Transportkosten auf dem Weg in die Fabrik.
Aber auch die Äcker werden von tiefen Fahrspuren verschont, wie sie bei nassen Erntebedingungen unvermeidbar sind.
Aus ertraglicher Sicht geht das Landvolk von einer recht guten Rübenernte aus, wenngleich die anfangs hohen Ertragserwartungen offenbar nicht ganz erfüllt werden. Mit rund 58 t/ha ist der Mengenertrag leicht überdurchschnittlich, während der mittlere Zuckergehalt von 17,3 % etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre entspricht und etwas niedriger als 2004 liegt. In Teilen Südniedersachsen erreichen die Werte aber bereits 18 %, und weitere sonnige Tage werden den Gehalt noch ansteigen lassen, so das niedersächsische Landvolk.