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Der Getreidemarkt im Jahr 2005

Berlin, 28. Dezember 2005. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat den Getreidemarkt 2005 bewertet und einen Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Danach war die Getreideernte durchwachsen. Die widrige Witterung zur Ernte verminderte Menge und Qualität. Mit 23,4 Mio. t Winterweizen blieb die Erntemenge hinter der letztjährigen Rekordernte (25,43 Mio. t) zurück.


Getreide-Ernte
Getreide-Ernte

Erstmals wurden von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung 200.000 t Roggen zur Verarbeitung zu Bioethanol ausgeschrieben. Die regional sehr heterogen verteilten Erntemengen und Qualitäten sowie Transportprobleme aufgrund von Niedrigwasser führten zu sehr unterschiedlichen Preisen.

Nach DBV-Angaben liegen die Erzeugerpreise im Süden und Südwesten der Bundesrepublik derzeit zwischen 97 €/t und 110 €/t, während in hafennahen Regionen im Norden und Nordosten Preise von 116 €/t bis 120 €/t erzielt werden. Zur kommenden Ernte rechnet der Bauernverband in Europa und auch in Deutschland mit einer leichten Ausdehnung des Weizenanbaus. Insgesamt wird jedoch ein leicht verringerter Getreideanbau prognostiziert.


 

 

Immer weniger Rückstände im Getreide

Berlin, 22. Dezember 2005. Die Belastung des Getreides mit  Rückständen von Pflanzenschutzmitteln oder Schwermetallen wie Blei und Cadmium hat in den vergangenen dreizig Jahren stetig abgenommen. Das stellte nach Information des Deutschen Bauernverbandes (DBV) die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel im Rahmen der Besonderen Ernte- und Qualitätserhebung fest.

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